Textillexikon

Finden Sie alle Begriffe erklärt, die Ihnen auf dem Weg zu Ihrem individuell veredelten Textil oder Kollektion begegnen könnten. 

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(Heavy) Brushed keyboard_arrow_down

Beschreibt aufgerautes Material (typisch für Caps, z.B. light brushed, heavy brushed). Gegenteil: French Terry.

A-Linie keyboard_arrow_down

Bezeichnung für die Form der Kleidung. Die A-Linie beginnt mit einer schmalen Schulterpartie, geht über in eine leichte Taille und endet in einem weit ausgestelltem Rock. An die Form des Großbuchstaben „A“ angelehnt.

Abgerundeter Saum keyboard_arrow_down

Umgeschlagener, festgenähter Rand eines Stoffstückes, der das Ausfransen verhindert und eine saubere Kante bildet.

Abnäher keyboard_arrow_down

Falte in Keilform, um z.B. an der Taille das Kleidungsstück der Silhouette anzupassen.

Accessoires keyboard_arrow_down

Vom Französischen „Accessoire“ = Zubehör. Dekorative Elemente, die dazu dienen das Outfit aufzuwerten und individuellen Charakter zu geben. Hierzu gehören z.B. Ketten, Taschen, Ansteckblumen, Armreifen.

Acetat keyboard_arrow_down

Chemiefaser aus natürlichen Polymeren (pflanzlicher Herkunft). Hochelastisch, schnelltrocknend, knitterunempfindlich. Verwendung im Bereich Bekleidung, Futterstoffe, Krawatten, Heimtextilien.

Acryl (Polyacrylnitril) keyboard_arrow_down

Chemiefaser aus synthetischen Polymeren. Polyacrylnitril gilt als wollähnlichste synthetische Faser. Hohe Dehnung und Elastizität, sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme. Verwendung im Bereich Bekleidung (Wollersatz) und technische Textilien.

Ajour keyboard_arrow_down

Vom Französischen „á jour“ = durchbrochen. Bezeichnung für durchbrochene Web- und Maschenwaren.

Alcantara keyboard_arrow_down

(Geschützter) Markenname zur Feinstvliesherstellung. Sehr leichtes, velourartiges Wildlederimitat aus Chemiefasern mit hoher Haltbarkeit und pflegeleichten Eigenschaften.

Allover-Druck keyboard_arrow_down

Vollflächige, komplette Bedruckung, die nur vor der Konfektion qualitativ hochwertig ausgeführt werden kann.

Alpaka keyboard_arrow_down

Bezeichnung der Wolle einer Schafkamelart. Die Alpakawolle ist fein, weich, glänzend, trotzdem recht kräftig und bis zu 5 mal wärmer als Schafwolle.

Amerikanische Schulter keyboard_arrow_down

Schnittform, die bei ärmellosen Kleidungsstücken verwendet wird. Ein Teil der Schulter liegt frei.

AMF-Naht keyboard_arrow_down

Auch als Hand- oder Schneiderkante bekannt und Merkmal hochwertiger Fertigung. Optisch wie per Hand genäht, dient die Naht als Verzierung am Revers und an Taschen von Anzügen und Blazern.

Andruck keyboard_arrow_down

Das zu bedruckende Material erfordert im textilen Siebdruck besondere Voraussetzungen (z.B. Rasterweite, Tonwertverschiebung, Saugfähigkeit, strukturelle Beschaffenheit und Sättigung des Materials). Da nicht gewährleistet werden kann, dass ein Motiv (vor allem bei gelieferten 4-Farb-Sätzen) auf Textil optimal wiedergegeben werden kann, ist ein Maschinenandruck erforderlich.

Angesetzte Ärmel keyboard_arrow_down

Ärmel, die unterhalb der Schulter angesetzt sind.

Angorawolle keyboard_arrow_down

Bezeichnung der Haare des Angorakaninchens. Angorawolle ist sehr fein, leicht und glatt. Sie hat eine außergewöhnlich hohe Temperatur-Regulierung und hohe Feuchtigkeitsaufnahme.

Animalprint keyboard_arrow_down

Aufgedruckte Tiermuster, die zweidimensional das Fell von z.B. Leoparden-, Tiger- oder Zebramuster imitieren.

Anorak keyboard_arrow_down

Wind- bzw. Outdooroberbekleidung mit Kapuze, in Schlupfform oder als Jacke mit Reißverschluss.

Anti fit keyboard_arrow_down

Jeans, mit lässigem und auffallend weitem Schnitt und niedrigem Taillenbund. Nach unten enger werdend. Auch „Baggy“ Jeans genannt.

Antifilzausrüstung keyboard_arrow_down

Schafwolle kann beim Waschen leicht verfilzen. Verschiedene Verfahren im Herstellungsprozess oder in der Textilveredelung reduzieren oder verhindern dies.

Antipilling keyboard_arrow_down

Chemiefasern und Wolle neigen zur Knötchenbildung an der Oberfläche (= Pilling). Durch verschiedene Verfahren in der Textilveredelung (= Antipillingausrüstung) wird dies verhindert.

Antistatische Ausrüstung keyboard_arrow_down

Textilien können sich bei geringer Luftfeuchtigkeit elektrostatisch aufladen. Dies kann durch verschiedene Verfahren in der Textilveredelung verhindert werden.

Anzug keyboard_arrow_down

Ausdruck für passende Kombinationen aus Sakko und Hose. Kann auch eine Weste oder, anstatt der Hose, einen Rock enthalten.

Applikation keyboard_arrow_down

Vom Lateinischen „applicare“ = anlehnen/sich anschließen. Aufgenähte oder aufgeklebte Dekorationen auf Textilträgern.

Arabeske keyboard_arrow_down

Vom Italienischen „arabesco“ = maurisch, orientalisch. Ausdruck für ein Rankenornament.

Aran keyboard_arrow_down

Strickmuster; Irische Designs bei grob gestrickten Pullovern, Westen und Jacken. Z.B. Zöpfe, Kreuzungen, Rauten, Rippen und Flechtmuster.

Arezzo-Kragen keyboard_arrow_down

Offener Umlegekragen, der geschlossen ein freies Dreieck bildet.

Ärmelbündchen keyboard_arrow_down

Ärmel mit angenähtem Stoffbündchen, daher weicher als eine Manschette.

Atlasbindung keyboard_arrow_down

Bindungsart bei den Geweben. Das wohl bekannteste Atlasgewebe ist der Satin, weshalb man auch von Satinbindung spricht.

Atmungsaktiv keyboard_arrow_down

Ein oft irreführender Begriff, der die Wasserdampfdurchlässigkeit beschreibt. Die Fähigkeit von Textilien, die wasserdicht sind und dennoch Wasserdampf durchlassen.

Ätzdruck keyboard_arrow_down

Eine Musterungsmöglichkeit in der Druckerei. Eine vorgefärbte Ware wird mit einer Druckpaste bedruckt, die farbstoffzerstörende Chemikalien enthält.

Ätzsamt keyboard_arrow_down

Eine Musterungsmöglichkeit in der Druckerei. Ein Samtgewebe wird mit einer Druckpaste bedruckt, die faserstoffzerstörende Chemikalien enthält. Der Faserflor wird zerstört, es entsteht eine Hoch-Tief-Struktur.

Ätzspitze keyboard_arrow_down

Das Grundgewebe wird bestickt; im späteren Verlauf wird der nicht bestickte Strickgrund zerstört. Es entsteht ein durchbrochener Stoff, der von weitem der Nadelspitze ähnelt. Wird auch Luftspitze genannt.

Aufdruck keyboard_arrow_down

Bezeichnet eine Druckart, bei der Druckpasten auf vorgefärbte Textilien aufgebracht werden. Die Druckpasten liegen lediglich auf dem Textil auf.

Aufgesetzte Taschen keyboard_arrow_down

Aufgesetzte Taschen ohne Überdeckung des Eingriffs (Sakko), die auf die Kleidung appliziert sind.

Ausbrenner keyboard_arrow_down

Gewebe, auf dem Muster durch Ausbrennen entstehen. Der Vorgang ist vergleichbar mit dem Siebdruck. Hier wird statt Farbe Ätzpaste aufgebracht und Gewebe herausgeätzt (=ausbrennen).

Ausgestellte Hosen keyboard_arrow_down

Materialunabhängige Schnittform für Hosen, die ab dem Knie weiter geschnitten sind als oberhalb.

Auslegekragen keyboard_arrow_down

Hemdkragen, der auch ungeknöpft/offen getragen werden kann. Heutzutage der gebräuchlichste Kragen.

Ausrüstung keyboard_arrow_down

Ausrüstung bezeichnet Maßnahmen zur Textilveredelung an textilen Stoffen, Garnen und Fasern. Die Ausrüstung schließt sich häufig an den eigentlichen Erstellungsprozess an. Sie soll die Materialeigenschaften und den Gebrauchswert des Textils im Sinne des gewünschten Einsatzzweckes optimieren, wie beispielsweise Griff oder Aussehen.

Avantgarde keyboard_arrow_down

Vom Französischen : „avantgarde“ = Vorkämpfer. Im übertragenen Sinn: „dem Modetrend voraus“, „Trendsetter“.

Avivage keyboard_arrow_down

Faserpräparationen, um die Garnqualität zu verbessern und eine weitgehend störungsfreie Fertigung zu erreichen. Dem Garn wird durch den Avivage-Film an der Faseroberfläche u.a. Geschmeidigkeit, Gleitfähigkeit und Weichheit für die nachfolgenden Web- oder Strickprozesse verleihen, wodurch bestimmte Reibungseigenschaften verbessert und eine Antistatik verliehen wird.

Baby-Doll keyboard_arrow_down

Hängeoberteil für Frauen, meist mit Abnähern unter der Brust in Pastelltönen gehalten.

Babyalpaka keyboard_arrow_down

Alpaka-Wolle von Jungtieren.

Babycord keyboard_arrow_down

Ein feiner Baumwollcord mit mehr als 4 Rippen pro cm, oft bedruckt.

Badge keyboard_arrow_down

Englischer Begriff für Abzeichen, Marken, Namensschilder, die auf der Kleidung angebracht sind. Badges können aus Filz, Stick, Leder, Gummi oder gewebt sein.

Bahnenrock keyboard_arrow_down

Rock aus langen Bahnen, die zum Saum breiter werden.

Ballonlinie keyboard_arrow_down

Ballonförmiger Schnitt z.B. bei Blousons. Meist sind Gummizüge oder Tunnelzüge in den Saum eingearbeitet.

Ballonrock keyboard_arrow_down

Durch Zusammenziehen von Rockbund und -saum entsteht eine aufgebauschte Form, ähnlich einem Ballon.

Bandana/Multifunktionstuch keyboard_arrow_down

Kleines Tuch mit verschiedenen Farben und Mustern, vielfältig verwendbar. Z.B. als Kopftuch, Halstuch oder am Handgelenk.

Bändchenstickerei keyboard_arrow_down

Schmale Seidenbändchen, die in bunten Streu- oder Rankenmustern auf weiße Seidentücher, Handtäschen oder Kostümen aufgenäht oder durchzogen werden.

Barbour-Jacke keyboard_arrow_down

Wetterjacke, die nach dem Hersteller benannt wurde.

Base (transparente Druckfarbe) keyboard_arrow_down

Dient als Unterlegung besonders filigraner Linien. Wird häufig auch verwendet, um den Transfer haltbarer zu machen (z.B. auf Schürzen).

Basics keyboard_arrow_down

Vom Englischen „basic“ = grundlegend oder „base“ = Grundlage, Basis. Unabhängig von den jeweiligen Modetrends jederzeit tragbare Kleidungsstücke.

Baskenmütze keyboard_arrow_down

Kopfbedeckung aus Filz oder Wolle. Ähnlich dem Barett, oft mit einem Stummel in der Mitte.

Batist keyboard_arrow_down

Batist ist ein feines, transparentes Gewebe, das aufgrund der feinen Struktur für zarte Wäsche, Blusen oder Hemden verwendet wird.

Baumwolle keyboard_arrow_down

Baumwolle wird aus den Samenhaaren der Baumwollblüten gewonnen. Baumwolle ist sehr saugfähig, strapazierfähig und luftdurchlässig, knittert aber leicht. Waschen und bügeln ist bei hohen Temperaturen möglich.

Baumwollnoppengarn keyboard_arrow_down

Bei der Herstellung werden Fadenverdickungen eingestreut, um die „Noppen“ im Garn zu erzeugen.

Baumwolltasche keyboard_arrow_down

Tasche aus Baumwolle, in verschieden Qualitäten (Gewicht), Ausführungen (Henkellänge, Bodenfalte) und Farben erhältlich.

Baumwollzeichen keyboard_arrow_down

Ein internationales Kennzeichen für reine Baumwolle. Darf nicht bei Mischgeweben verwendet werden.

Bell Bottom keyboard_arrow_down

Vom Englischen „bell bottom“ = Glockenfuß. Hosenform mit sehr enganliegenden Oberschenkeln, tiefem Bund, die ab den Knien sehr weit ausgestellt ist. Auch als „bootcut“ bekannt.

Bermuda keyboard_arrow_down

Kurze Freizeithosen, deren Länge zwischen kurz oberhalb bis knapp unterhalb des Knies liegt. Benannt nach den Bermuda-Inseln, wo sie Teil der normalen Geschäftsanzüge der Männer sind.

Berufsbekleidung keyboard_arrow_down

Spezielle Kleidung, die sich für bestimmte Berufsgruppen als zweckmäßig erwiesen haben und standardmäßig getragen werden. Ähnlich einer Uniform.

Beschichten keyboard_arrow_down

Als Textilbeschichtung wird der Auftrag einer sichtbaren Kunststoffschicht auf einen textilen Untergrund (Trägermaterial) bezeichnet. Ziel dieses Verfahrens ist eine Veränderung der physikalischen Eigenschaften des Trägermaterials, beispielsweise zu nennen sind Wasserdichtheit, mechanische Festigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Lichtechtheit, Abriebfestigkeit, Gas- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit, Design, Aussehen u.A.

Beschweren keyboard_arrow_down

Der bei der Bearbeitung erlittene Masseverlust bei Seide – wird durch Zusätze ausgeglichen.

Bestickung keyboard_arrow_down

Die edelste Form der Werbeanbringung auf hochwertige Bekleidung wie z.B. Polohemden, Hemden, Jacken oder Caps ist die Bestickung. In der Regel können bis zu 8 Farben gestickt werden. Eine Mindestbuchstabenhöhe von 6mm bei Buchstaben ist zu beachten.

Beuchen keyboard_arrow_down

Baumwolle wird unter Zugabe von Lauge gekocht, um Reste von Wachsen und Pektinen abzulösen.

BH-Hemd keyboard_arrow_down

Unterhemd für Frauen mit eingearbeiteten Cups.

Bi-Color keyboard_arrow_down

Allgemeine Bezeichnung für zweifarbige Kleidung/Muster.

Bi-elastisch keyboard_arrow_down

Materialeigenschaft; elastisch bzw. dehnbar in Längs- und Querrichtung.

Biber keyboard_arrow_down

Hauptsächlich Baumwollgewebe, das ein- oder zweiseitig geraut ist. Es ist wärmend, luftdurchlässig und hat die Fähigkeit Feuchtigkeit aufzunehmen. Daher besonders für Bettwäsche und Decken geeignet.

Big-Shirt keyboard_arrow_down

Übergroßes und oft mit flächigen Drucken versehenes T-Shirt. Auch als Nachtbekleidung verwendet.

Bikomponentenfaser keyboard_arrow_down

Aus zwei Komponenten bestehende Faser, die sich aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften verschieden stark dehnen. Es kommt zu einer Kräuselung.

Bindungskreppe keyboard_arrow_down

Bindungskreppe hat ein körniges, unregelmäßiges Aussehen. Es ist ein Gewebe mit krauser, körniger Oberfläche, das durch unregelmäßiges Verflechten des Fadens beim Weben entsteht.

Biowashed keyboard_arrow_down

Vorgewaschenes Gewebe, um gewünschte Eigenschaften (pflegeleicht) zu erreichen.

Blackwatch keyboard_arrow_down

Traditionelles Schottenmuster in blau-grün.

Blasebalgtasche keyboard_arrow_down

Sehr geräumige Tasche mit seitlich eingenähten Stoffstreifen, die das Fassungsvermögen erhöhen.

Blazer keyboard_arrow_down

Ein- oder zweireihige, sakkoähnliche Herrenjacke. Allgemeine Bezeichnung für Damenjacken in sakkoähnlichem Schnitt.

Blazermantel keyboard_arrow_down

Körpernaher, ein- oder zweireihiger Damenmantel im Blazerstil, mit schmalen Ärmeln. Pendant zum Paletot.

Bleached Denim keyboard_arrow_down

Unter Bleached Denim versteht man Blue Denim, bei dem durch Bleichmittel eine hellere Optik erzielt wird.

Bleichen keyboard_arrow_down

Behandlung mit oxidierend oder reduzierend wirkenden Bleichmitteln, die die Eigenfärbung der Fasern und Verunreinigungen eliminiert. Meistens wird Wasserstoffperoxid eingesetzt.

Bleistiftrock keyboard_arrow_down

Hautenger, gerader, meist knielanger Rock.

Blindstich keyboard_arrow_down

Nähte und Einstiche, die von außen nicht sichtbar sind und z.B. beim Einnähen von Saum und Futter Anwendung finden.

Blouson keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für kurze Damen- oder Herrenjacke mit elastischen Ärmelbündchen und Bündchen am Abschluss, durch den eine blusige Form erzeugt wird.

Blow-up Druck keyboard_arrow_down

Die Farbe wird flüssig auf das Textil gedruckt. Sie schäumt beim Trocknervorgang auf, weil der enthaltene Stickstoff sich ausdehnt. Es entsteht eine gewisse Dreidimensionalität.

Body keyboard_arrow_down

Englischer Begriff für „Körper“. Hautenger Anzug ohne Beine. Unterschiedliche Ausführungen der Ärmel und des Ausschnitts.

Body Fit keyboard_arrow_down

Körperbetonte Passform, die durch Abnäher oder elastische Materialien erreicht wird.

Bolero keyboard_arrow_down

Ursprünglich spanische Tracht. Knappes Jäckchen, maximal taillenlang, vorne offen, mit oder ohne Ärmel und Kragen. Wird auch Figarojäckchen genannt und oft zu Braut-, Cocktail- oder Sommerkleidern getragen.

Bonding keyboard_arrow_down

Verkleben von zwei Stoffbahnen, um eine Doppelseitigkeit zu erzeugen.

Boot Cut Pants keyboard_arrow_down

Englischer Begriff für „Stiefelschnitt“. Bis zum Kniebereich enganliegende Hose, die nach unten so weit wird, damit die Hose glatt über Stiefel fallen kann. Auch unter Bell Bottom bekannt.

Boot leg keyboard_arrow_down

Breite, weitgeschnittene Hosenbeine, angenehm und bequem zu tragen. Auch unter boot-cut bekannt.

Bordüre/Borte keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für eine Kante mit Mustern aus verschiedensten Materialien, die an Kleidung, Teppichen, Polstermöbeln aber auch Porzellan oder Fließen angebracht wird.

Borkenkrepp keyboard_arrow_down

Kreppgewebe mit Längsstruktur und baumrindenartigem Charakter, der an Borken erinnert. Wird vor allem für festliche Kleidung wie Blusen, Kleider und Hemden verwendet.

Borte keyboard_arrow_down

Allgemeine Bezeichnung für bestickte Gewebe.

Bouclé keyboard_arrow_down

Französisch für „Locke“ oder „Schleife“. Wollstoffe mit buckeliger Oberfläche, die zum Teil aus Haargarn oder Effektzwirn hergestellt werden.

Bourrette/Bourretteseide keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für „Füllhaar“, „Flock“. Seide mit knotenartiger, markanter Struktur, die Leinen ähnelt. Auch unter Seidenleinen bekannt. Charakteristisch ist die typische noppige, wenig glänzende Optik. Wird für Damenoberbekleidung oder für Dekostoffe verwendet.

Brokat keyboard_arrow_down

Aufwendig herzustellendes, schweres, stark gemustertes Gewebe mit gold- und silberfarbenen Fäden, das früher dem Adel vorbehalten war. Heute für Abendkleidung und Polstermöbel verwendet.

Broschierte Gewebe/Broche keyboard_arrow_down

Selten angewendete Art der Verzierung, bei dem früher Muster eingewebt wurden – heute wird es hauptsächlich aufgestickt.

Brusttasche keyboard_arrow_down

Aufgesetzte Tasche bei Oberbekleidung, in Brusthöhe, ein- oder beidseitig.

Budapester keyboard_arrow_down

Schuhmodell mit osteuropäischen Merkmalen. Herrenschuh mit Löchern auf der Fußspitze und breiten, geraden Leisten.

Bügelfrei/Bügelfreiausrüstung keyboard_arrow_down

Speziell nachbearbeitete Textilien, die nicht knittern und damit bügelfrei sind.

Bund-Stretcheinlage keyboard_arrow_down

Spezialvlies, das auf den Bund aufgebügelt wird, um die Stabilität und Flexibilität zu erhöhen.

Bundfaltenhose keyboard_arrow_down

Unisex Hose bei der zwei oder vier Falten für eine bequeme Weite im Hüftbereich und an den Oberschenkeln sorgen.

Bundverlängerung keyboard_arrow_down

Verlängerung des Hosenbundes mit Oberstoff, um einen sauberen Bundabschluss zu erhalten.

Buntgewebe keyboard_arrow_down

Gewebe, das bei der Herstellung in unterschiedlich farbigem Garn gewebt wird.

Button-Down-Kragen keyboard_arrow_down

Hemdkragen, dessen Kragenspitzen an das Hemd angeknöpft werden können.

Caban-Jacke keyboard_arrow_down

Oberschenkellanger, taillierter, mit zweireihiger Knopffront versehener Mantel. Mit breitem Reverskragen und Schubtaschen in Bauch- oder Taillenhöhe.

Campingkragen keyboard_arrow_down

In einem Stück gearbeiteter Oberkragen und Besatz, ohne Spiegelnaht. Wird meist für Freizeithemden verwendet.

Canvas keyboard_arrow_down

Englischer Begriff für „Leinwand“ oder „Leinen“. Strapazierfähiges, festes Baumwollgewebe. Verwendung für Hosen, Sportjacken, Freizeitbekleidung oder in der Malerei.

Cap keyboard_arrow_down

Ein Baseballcap (kurz Cap) ist eine Mütze mit Sonnenblende, welche vor allem in den Vereinigten Staaten und unter Jugendlichen getragen wird. Sie hat ihren Ursprung als Kopfbedeckung von Baseball-Spielern, ist aber mittlerweile allgemein Teil der Freizeitbekleidung.

Cape keyboard_arrow_down

Ärmelloser Umhang, meist mit Kapuze und Aussparungen für die Arme.

Caprihose keyboard_arrow_down

Enganliegende Sommerhose für Damen in 3/4 Länge, die maximal bis zur Wadenmitte reicht und am Saum geschlitzt ist.

Carbonisieren keyboard_arrow_down

Bezeichnung für die Beseitigung pflanzlicher Verunreinigungen aus Wollwaren (Schurwolle,Lumpen, Reißwolle) durch Tränken mit verdünnten Säuren und anschließendes Erhitzen (»Brennen«). Dabei wird die Cellulose der pflanzlichen Bestandteile durch partiellen Abbau brüchig und kann dann leicht entfernt werden.

Cardigan keyboard_arrow_down

Kragenlose Strickjacke mit V-Ausschnitt. Schalkragen und aufgesetzte Taschen sind möglich. In Kombination mit einem gleichfarbigen Pullover spricht man bei Damen von einem Twinset.

Cargohose keyboard_arrow_down

Aus dem Englischen „cargo“ = Frachtgut. Praktische Hose mit aufgesetzten Beintaschen an Oberschenkeln und Knien, die sowohl von Arbeitern als auch von Sportlern oder während der Freizeit getragen wird.

Carmenbluse keyboard_arrow_down

Bluse mit rundem Ausschnitt und freien Schultern.

Carré/Carreaux keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für „mit Karos versehen“.

Cashgora keyboard_arrow_down

Faser von gekreuzten Kaschmir- und Mohairziegen. Aus dem Fell dieser Tiere wird Wolle gewonnen, die besonders strapazierfähig ist.

Cashmere keyboard_arrow_down

Während des Fellwechsels wird die Wolle von der Kaschmirziege gewonnen. Die Wolle ist aufgrund ihrer Feinheit, Leichtigkeit und Seltenheit (jedes Tier liefert nur ca. 400g) eine der teuersten. Bei der Verarbeitung wird meist Merinowolle untergemischt.

Casual keyboard_arrow_down

Lockerer, legerer Bekleidungsstil, vergleichbar mit einem Freizeitlook.

Chambray keyboard_arrow_down

Englische Bezeichnung für ein leichtes, oft kariertes oder gestreiftes Leinen- oder Baumwollgewebe, das für Oberbekleidung und Hemden verwendet wird.

Changeant keyboard_arrow_down

Art der Webung, durch die vor allem bei Seide ein starker Schimmer bei bestimmtem Lichteinfall erzielt wird.

Charleston-Kleid keyboard_arrow_down

Gerade geschnittenes Kleid, das über dem Knie endet und keine Körperformen betont.

Charmelaine keyboard_arrow_down

Französisch für „entzückende, reizende Wolle“. Weiches Wollgarn mit einer glänzenden und einer matten Seite, das für Damenbekleidung verwendet wird.

Charmeuse keyboard_arrow_down

Spezielles laufmaschensicheres, feines Seidengewebe, das meist aus Polyamid besteht und hauptsächlich für Nachtwäsche und Miederwaren verwendet wird.

Chasuble keyboard_arrow_down

Englische Bezeichnung für „Messgewand“, „Messkleid“. Begriff für Priestergewänder. Heute auch lang geschnittene, geknöpfte Damenweste ohne Ärmel und Seitennähte.

Checks keyboard_arrow_down

Englische Bezeichnung für Karos.

Chelsea-Boots keyboard_arrow_down

Klassische, knöchelhohe Herrenboots, ohne Schnürsenkel oder Reißverschluss, mit elastischen Einsätzen an den beiden Fußgelenken.

Chemiefaser-Signet keyboard_arrow_down

Einheitliches Zeichen für Chemiefasern.

Chemiefasern keyboard_arrow_down

Künstlich hergestellte Fasern, die in der Natur nicht vorkommen. Früher auch Kunstfaser genannt.

Chemische Ausrüstung keyboard_arrow_down

Durch die chemische Ausrüstung können Textileigenschaften verbessert werden. Beispielsweise Imprägnierung, Pflegeleichtausrüstung usw.

Chemise-Kleid keyboard_arrow_down

Vom Französischen „chemise“ = Hemd und daher auch Hemdkleid genannt. Aus dünnen und transparenten Stoffen gearbeitetes, langes Kleid, das in seiner Beschaffenheit sehr fein und weiblich gestaltet ist. Oft mit einem Band oder Gürtel unter der Brust gerafft, sonst aber ohne Taillierung.

Chenillegewebe keyboard_arrow_down

Französischer Begriff für „Raupe“. Samtartiges, weiches Gewebe hergestellt aus Chenille (Garn, das an eine behaarte Raupe erinnert), das für Pullover, Schals und Handschuhe verwendet wird.

Cheviot keyboard_arrow_down

Wollartiges Gewebe von den Cheviotschafen, das eine hohe Strapazierfähigkeit aufweist. Charakteristisch ist das Fischgratenmuster. Wird für Anzüge, Kostüme und Mäntel verwendet.

Chiffon keyboard_arrow_down

Vom Arabischen „schiff“ = durchsichtiger Stoff. Sehr feines, dünnes und transparentes Gewebe aus Natur- oder Kunstseide, das für Schals und Nachtwäsche verwendet wird.

Chiné keyboard_arrow_down

Eine der ältesten textilen Musterungstechniken aus Indonesien, die im späten 17. Jahrhundert in Frankreich Anwendung fand. Die Querfäden eines Gewebes werden vor dem Weben bedruckt. Nach dem Einlegen des unifarbenen Längsfadens verwischen die Konturen und die Stoffe erhalten eine federleichte Anmutung.

Chino keyboard_arrow_down

Klassische Baumwollhose für den Sommer, normalerweise in den Farben Beige und Khaki. Anders als die Cargohose hat die Chino keine seitlichen Taschen. Da der Stoff ursprünglich aus China kam, gaben die Philippiner ihm den Namen „Chino“, der später auf die Hosen übertragen wurde.

Chintz keyboard_arrow_down

Baumwollgewebe, dass durch zusätzliche Behandlung schmutzunempfindlich und wasserabweisend ist. Wird für Sportbekleidung und Dekostoffe verwendet.

Chlorbleiche keyboard_arrow_down

Schnelle Bleichmethode, die jedoch weitgehend durch ökologisch unbedenklichere Bleichmethoden ersetzt wurde.

Chromfreie Gerbung keyboard_arrow_down

Das Gerben von synthetischen Stoffen ohne Zusatz von Chromsalzen, die meistens bei der mineralischen Gerbung verwendet werden.

Clean-Look keyboard_arrow_down

Stil, der sich durch klare Linien ohne Verzierungen, auszeichnet.

Clever Wool keyboard_arrow_down

Kennzeichnung für Zusatzeigenschaften des Wollgewebes (Stretch, Waschbarkeit, Fleckenschutz, permanente Bügelfalten, usw.).

Clogs keyboard_arrow_down

Ursprünglich aus England stammende, spezielle Arbeitsschuhe mit Holzsohle, freier Ferse und geschlossenem Vorderblatt aus Leder. Über die skandinavischen Länder an Bekanntheit gewonnen.

Cloqué keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für „Brandblase“. Es ist ein Effektgewebe mit gekreppter Oberfläche, das aufgrund der interessanten Struktur für Ballkleider oder Blazer verwendet wird. Wird auch als Blasenkrepp bezeichnet.

Club-Stil keyboard_arrow_down

Modestil mit elegant-sportivem Charakter. Inspiriert von noblen englischen und amerikanischen Sportclubs. Klassisch gestaltete Kleidungsstücke, vorherrschend in den Farben blau und weiß, wahlweiße in Streifendesign oder mit dekorativer Blende. Unabdingbar sind nostalgische Embleme und Wappen.

Combi-Wollsiegel keyboard_arrow_down

Gütezeichen für Mischungen aus Wolle und anderen Textilfasern, die einen Mindestanteil von 60% Schurwolle betragen muss. Die genaue Prozentangabe des Hauptfaseranteils und aller Beimischungen ist gesetzlich vorgeschrieben (TKG).

Comfortable-Fit keyboard_arrow_down

Hosenschnitt mit besonders bequemer Schnittform.

Complet keyboard_arrow_down

Aus einheitlichem Stoff gestaltete Kombination von Rock, Kleid, Kostüm oder Hosenanzug mit einem Mantel oder einer längeren Jacke.

Composé keyboard_arrow_down

Kombination aus unterschiedlichen Stoffen oder Kleidungsstücken, die aufeinander abgestimmt sind.

Cool Tech keyboard_arrow_down

Leichtes Polyestergewebe, das Körperfeuchtigkeit von der Haut wegtransportiert, schnell trocknet und weich und geschmeidig ist. Dadurch ist es für alle Arten von Sport sehr gut geeignet.

Cool Wool keyboard_arrow_down

Warenzeichen für leichte, kühl wirkende Sommerbekleidung aus feinster Merinowolle und Mohair.

Cooldry keyboard_arrow_down

Materialeigenschaft ähnlich Coolmax®

Coolmax® keyboard_arrow_down

DuPont produziert aus Coolmax-Fasern ein Garn mit einzigartiger Kapillarität (Bewegung von Flüssigkeit in Haarröhrchen), das für schnellstmöglichen Transport der Feuchtigkeit vom Körper ins Gewebe und in die Faserkanäle sorgt, damit kein direkter Kontakt mehr zur Haut besteht. Das Material ist sehr schnell trocknend, da es nur wenig Feuchtigkeit aufnimmt.

Cord keyboard_arrow_down

Englischer Ausdruck für „Strick“. Festes Gewebe mit Längsrippen, das sehr haltbar, leicht elastisch und gegen Schmutz unempfindlich ist.

Corsagenkleid keyboard_arrow_down

Vom französischen Wort für „Körper“ abgeleitet. Schulterfreies, durch Stäbchen eng an den Körper angepasstes Kleid, bei dem keine Träger notwendig und verschiedene Längen möglich sind.

Côtelé keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für „gerippt“. Cordähnliches Gewebe mit charakteristischer Längsrippung.

Cotton-Canvas keyboard_arrow_down

Englischer Begriff für „Baumwollsegeltuch“.

Cotton-Twill keyboard_arrow_down

Gebürstete/ungebürsteter Baumwollstoff.

Crash keyboard_arrow_down

Englischer Begriff für „Krachen“, „Zusammenstoß“. Knitterfältchen, die in den Stoff gepresst werden und bei Oberbekleidung Anwendung finden.

Crêpe keyboard_arrow_down

Französischer Ausdruck für „Krepp“, unter dem man alle Gewebearten mit unregelmäßiger Struktur versteht. Wird in erster Linie zu Kostümen, Sakkos, Blusen und Blazern verarbeitet.

Crespo keyboard_arrow_down

Italienische Bezeichnung für Crêpe (ital.= „kraus“). Siehe Crêpe.

Cretonne keyboard_arrow_down

Gröberes, griffiges und unempfindliches Baumwollgewebe in stumpfer Optik, das für Schürzen und Kittel verwendet wird.

Crinkle keyboard_arrow_down

Vom Englischen abgeleitete Bezeichnung für Stoffe, wie Baumwolle oder Seide, die unter Wärmebehandlung dauerhaft geknittert werden. Sollte nicht gebügelt oder körpernah verarbeitet werden.

Cross Dressing keyboard_arrow_down

Mix von Kleidungsstilen, die traditionell nicht zueinander passen.

Cupro keyboard_arrow_down

Wird auch Kupferseide genannt und vorrangig für Futterstoffe verwendet. Glattes und glänzendes Material, dessen Trageeigenschaft und Waschbarkeit mit denen von Viskose vergleichbar ist.

Cyclodextrine keyboard_arrow_down

Moleküle, die Gerüche in ihrem Inneren aufnehmen und binden können, werden auf Textilien fixiert. Unangenehme Gerüche an der Kleidung werden von den Hohlräumen aufgenommen und neutralisiert. Bei der Reinigung der Kleidung werden die Hohlräume ausgespült.

Damast keyboard_arrow_down

Vom Namen der Stadt „Damaskus“. Bezeichnet eine Technik, nicht das verwendete Material. Das Gewebe wird üblicherweise auf speziellen Webstühlen mit Zugeinrichtungen hergestellt. Der Musterkontrast zwischen Fond- und Figurenflächen wird durch den Wechsel zwischen Kett- und Schußatlas-Bindung bewirkt, wodurch je nach Lichteinfall die Muster plastisch hervortreten. Heute versteht man unter Damast allgemein alle vereinfachten, großgemusterten jacquardgewebten Stoffe.

Dämpfechtheit keyboard_arrow_down

Genormte Angabe über die Beständigkeit des Druckes.

Dämpfen keyboard_arrow_down

Veredelungsverfahren bei dem Stoffe und Textilien durch Wasserdampf geglättet werden. Es können auch frisch aufgefärbte oder aufgedruckte Farbstoffe fixiert werden.

Dandy Look keyboard_arrow_down

Dandy ist ein Begriff aus England, welcher im 18. Jahrhundert für junge Leute mit elegantem und extravagantem Modestil stand. Heute zeichnen den Look eng geschnittene Anzüge in gedeckten Farben, glänzende Lederschuhe, Hemden mit Seidentücher, sowie hochwertige Accessoires wie Manschettenknöpfe aus. Beim weiblichen Dandy Look dominieren maskuline Elemente kombiniert mit femininen Stücken.

Dauerbügelfalte keyboard_arrow_down

Bügelfalte, die durch eine Chemiebehandlung dauerhaft im Gewebe fixiert ist.

Dauerbügelfalte keyboard_arrow_down

Bügelfalte, die durch eine Chemiebehandlung dauerhaft im Gewebe fixiert ist.

Daumenschlupf keyboard_arrow_down

Aussparung für Daumen im Ärmel von Jacken und Pullovern.

Daunen keyboard_arrow_down

Daunen sind ungeschlagen, wenn es um niedriges Packmaß und geringes Gewicht geht. Das Verhältnis zwischen Isolation, Gewicht und Packmaß ist bis heute unerreicht. Zudem bieten sie ein hervorragendes Klima, das sich deutlich von Kunstfasern unterscheidet. Daunenfüllungen sind grundsätzlich eine Mischung aus Daunen und Federn. Die Federn sind zum Stützen der Daunen immer erforderlich.

Débardeur keyboard_arrow_down

Französisch für „ärmelloses T-Shirt“. Kurzer, pullunderähnlich geschnittener Pullover ohne Ärmel, der über Blusen oder Shirts getragen wird und gegebenenfalls über seitliche Schlitze verfügt.

Dégradé keyboard_arrow_down

Französischer Begriff für „Schattierung“, der das Verlaufen der Farben bzw. die Farbübergänge im Stoff beschreibt.

Degummieren keyboard_arrow_down

Entfernen des Farbstoffes von Rohseide.

Dekatieren keyboard_arrow_down

Vom Französischen décatir „entglänzen“, „glanzlos machen“. Dampfbehandlung von Wolle und Wollmischgewebe um Glanz und Trockenheit zu vermindern. Wird angewendet, um ein späteres Eingehen der Textilien zu verhindern.

Délavé keyboard_arrow_down

Französisch für „verwaschen“. Oberbegriff für alle Methoden, Stoffe oder fertige Bekleidungsstücke, nach Beendigung der Herstellungsvorgänge aber vor dem ersten Gebrauch, zu waschen, um einen besonderen Effekt zu erzielen. Anwendung hauptsächlich bei Denim. (siehe Fade Out)

Denim keyboard_arrow_down

Typischer Stoff einer Jeans, hergestellt auf der Webmaschine. Fester robuster Baumwollstoff in Köperbindung.

Design keyboard_arrow_down

Vom Italienischen disegno für „Gestaltung“. Darunter versteht man die Gestaltung bzw. den Entwurf eines Objekts in Form, Farbe, Eigenschaften und Funktionalität.

Digitaldruck keyboard_arrow_down

Hierbei wird direkt mit geeigneten Tinten ohne Vorbehandlung auf weißen Textilien, mit Vorbehandlung und Weißunterlegung auf farbigen Textilien gedruckt. Vorteile: keine Schablonen benötigt, schnell und direkt , allerdings ist die Haltbarkeit durch fehlende Bindersysteme begrenzt.

Dinner-Jacket keyboard_arrow_down

Sommersakko in weiß, meist mit schwarzer Smokinghose kombiniert, das zu festlichen Anlässen im Freien getragen wird.

Dior-Falte keyboard_arrow_down

Von Christian Dior in den 1950er Jahren kreierter mit Stoff unterlegter Schlitz bei ca. knielangen Röcken in der hinteren Mitte, der höheren Tragekomfort schafft.

Direktdruck keyboard_arrow_down

Musterübertragung (Motiv) erfolgt mittels Flachschablonen direkt auf das Textil. Somit erreicht man eine hervorragende physikalische Bindung der Farbe. Das Stoffgefühl bleibt auch mit dem Druck erhalten. Das Textil kann normal gewaschen und gebügelt werden.

Dirndl keyboard_arrow_down

Trachtenkleid aus dem Alpenland mit Bluse, Miederkleid und Schürze. Der Begriff Dirndl stammt von Dirne, das im heutigen Sprachgebrauch ein junges Mädchen oder auch eine Magd bezeichnet.

Discharge keyboard_arrow_down

Der vorhandene Farbstoff des Textils wird mit der Druckfarbe partiell ausgetauscht. Man erreicht damit hohe Farbbrillanz, gute Deckung und 100%-iges Stoffgefühl. Das zu entfärbende Textil muss aus einer Cellulosefaser bestehen (z.B. Baumwolle). Findet Anwendung auf dunklen Textilien.

Dolman-Ärmel keyboard_arrow_down

Kennzeichnend ist die weit ins Oberteil reichende Ansatzlinie. Diese kann in eckiger oder runder Form ausgestaltet sein. Die relativ weite Schnittform, sowie hervorstechende Steppnähte vervollständigen das Bild. Es ist eine Kombination aus Raglanärmel und Kimono.

Doming keyboard_arrow_down

Beim Doming wird ein Aufkleber mit einem 2 Komponenten-Epoxydharz versehen. Dieser Harz ist nicht nur kristallklar, sondern schützt auch das Bild darunter und vergrößert das Bild in gewisser Weise. Er fügt dem Ganzen eine weitere Dimension hinzu. Das Bild ist kratzfest und die Farben sind geschützt. Ein repräsentativer Weg, um eine Werbebotschaft zu übermitteln.

Donegal keyboard_arrow_down

Nach seiner Heimat in Nordwestirland benannter sportlicher Stoff, überwiegend tuchbindig (helle Kette, dunkler Schuss) mit tweedartigem Charakter und lebendiger Frische.

Doppelgewebe/Double face keyboard_arrow_down

Schwere Gewebeart, bestehend aus zwei Lagen, die durch das Weben stark miteinander verbunden werden und ineinander greifen. Ist die Motivgestaltung auf beiden Gewebsseiten identisch, sind beide Seiten in der Farbgebung unterschiedlich.

Doppelknopf-Verschluss keyboard_arrow_down

Zwei Knöpfe, die eng aneinander liegen und als Verschluss dienen.

Doppelkragen keyboard_arrow_down

Zwei Kragen übereinander gearbeitet. Häufig in unterschiedlichen Farben, Mustern oder Stoffen. Findet hauptsächlich bei Herren Business Hemden Anwendung.

Doppeltuch keyboard_arrow_down

Gewebe aus schwerem Kammgarn in Kreuzköperbindung, das für klassische Kostüme und Anzüge verwendet wird.

Double face keyboard_arrow_down

Double face (engl.: double= doppelt, face= Gesicht) ist die Bezeichnung für beidseitig verwendbare Doppelgewebe.

Drapé keyboard_arrow_down

Sehr feines Gewebe aus Wolle mit feiner und eleganter Optik. Oft für Gesellschaftsanzüge in dunklem blau oder schwarz verwendet.

Drapierung keyboard_arrow_down

Der französische Begriff drap steht für „Tuch“. Hier wird der Stoff in Falten zusammengerafft; diese sind je nach Gestaltungswunsch eher größere oder kleinere Falten.

Druckknoepfe keyboard_arrow_down

Verschlussmittel bei dem zwei kleine, runde Teile, eines mit einer Vertiefung, das andere mit einem passenden Kopf auf gegenüberliegenden Seiten des Stoffs festgenäht oder -genietet werden. Das Schließen erfolgt durch ineinanderdrücken beider.

Duchesse keyboard_arrow_down

Französischer Begriff für „Herzogin“, der für Gewebe aus Seide, Halbseide und synthetischen Elementen mit starken Glanz steht.

Dufflecoat keyboard_arrow_down

Kastenförmiger, dreiviertellanger Wollmantel mit Kapuze und Horn- oder Holzknöpfen.

Duvetine keyboard_arrow_down

Französisch für „Flaum“. Gewebe aus Baumwolle, das nach einer speziellen Bearbeitung eine weiche veloursartige Oberfläche hat.

Easy Care keyboard_arrow_down

Englisch für „leicht zu pflegen“. Ein Ausrüstungsverfahren, das die Lage der Fasern in einem Garn und im Gewebe fixiert und dadurch Knittern beim Tragen, bei der Wäsche oder beim Trocknen verhindert. Das Textil muss nicht oder kaum gebügelt werden.

Easy Iron keyboard_arrow_down

Englisch für „pflegeleicht“ / „bügelarm“. Ähnliches Verfahren wie bei Easy Care, das Knittern verhindert und das Gewebe pflegeleicht und bügelleicht macht.

Echtfarben keyboard_arrow_down

True Color (engl. für Echtfarben) ist ein Begriff aus der Computertechnik und bezeichnet eine Farbtiefe von 24 Bit. Bilder dieser Farbtiefe erwecken beim menschlichen Betrachter einen natürlichen Eindruck. Mittels Farbseparation können schwierige Bildmotive in Echtfarben wiedergegeben werden.

Eckenkragen keyboard_arrow_down

Hoher, steifer Stehkragen am Smokinghemd, dessen vordere Ecken umgeknickt sind. Kann mit Fliege getragen werden. Für sehr eleganten Anlass wie z.B. Hochzeit.

Effektgarn keyboard_arrow_down

Garne, die in ihrer Herstellung bewusst verändert werden. Dadurch entstehen im Gewebe spezielle Effekte wie Knötchen, Flammen oder Noppen und unterschiedliche Farben.

Eigenlabel keyboard_arrow_down

Personalisiertes Label in Kleidungsstücken, z.B. eingenähte oder gedruckte Nackenetiketten mit gewünschtem Firmenlogo.

Eingepasster Druck keyboard_arrow_down

Druckdesigns, die bereits im Voraus an die Zuschnittteile angepasst werden. Durch dieses Verfahren wird der sonst übliche Verschnitt reduziert. Das Muster wird zwischen anderen musterbildenden Flächen, wie z.B. Webstreifen, eingepasst.

Einlage keyboard_arrow_down

Stoffe, die auf der Innenseite der Bekleidung angebracht werden, um als Verstärkung den Formerhalt und ggf. Stand zu gewährleisten. Einlagen werden auch in der Orthopädie verwendet (z.B. Schuheinlage), um Fehlstellungen zu korrigieren.

Einreiher keyboard_arrow_down

Bestimmte Sakko-Art bei der die Schließknöpfe in einer Reihe angeordnet sind. Es wird zwischen dem konservativen amerikanischen (mit zwei Knöpfen) und dem englischem Schnitt (mit drei Knöpfen) unterschieden.

Einschütte keyboard_arrow_down

Gewebe, das überwiegend für Zudecken eingesetzt wird. Die Einschütte wird in Leinwandbindung gewebt. (auch Perkal oder Cambric)

Einwebung keyboard_arrow_down

Mit gefärbten Garn auf speziell eingerichteten Webstühlen im Jacquard-Verfahren gewebt. Formenreiche und mehrfarbige Motive sowie äußerst feine Designs möglich. Verwendung vor allem bei Handtüchern.

Eiweißfasern keyboard_arrow_down

Chemiefasern aus pflanzlichem oder tierischem Protein. Die Fasern werden nach dem Nassspinnverfahren aus einer wässrigen alkalischen Lösung verschiedener Proteine ersponnen. (auch Proteinfasern)

Elasthan keyboard_arrow_down

Hochelastische Faser, die mit anderen Materialien (Natur- oder Chemiefasern) versponnen wird. Ein Stoff (z.B. Baumwolle) bekommt dadurch Rücksprungkraft und damit weniger Knitteranfälligkeit. Das Bekleidungsstück gewährt mehr Bewegungsfreiheit und Tragekomfort. Herstellermarken sind Dorlastan und Lycra.

Emblem keyboard_arrow_down

Lateinisch „emblema“ = Einlegearbeit mit Symbolgehalt; ein Zeichen (meist ein Bild), das für einen Begriff oder auch eine Firma steht.

Empire – Linie keyboard_arrow_down

Silhouettenform mit deutlich erhöhter Taille und betonter Büstenpartie. Z.B. Empire Kleid mit hoher Taillennaht, Rest fällt schmal geschnitten in Falten nach unten. Stammt aus der Zeit Napoleons.

Entbasten keyboard_arrow_down

Das Behandeln von Rohseide mit heißen Seifenlösungen, um den Seidenbast zu entfernen und dadurch Glanz und Griff zu erreichen.

Enzym Waschung keyboard_arrow_down

Das Behandeln von Rohseide mit heißen Seifenlösungen, um den Seidenbast zu entfernen und dadurch Glanz und Griff zu erreichen.

Erschweren keyboard_arrow_down

Beim Erschweren von Seide werden Kunstharze und Metallsalze in die Fasern eingearbeitet, um die Seide glänzender und schwerer zu machen.

Ethno-Look keyboard_arrow_down

[modische] Kleidung, die der einer bestimmten Nation oder Volksgruppe in Farbe, Schnitt, Accessoires oder Ähnlichem gleicht.

Etiketten keyboard_arrow_down
Hinweisschilder auf oder an der Verpackung eines Produkts oder dem Produkt selbst. Beispielsweise werden auf Etiketten Textilpflegesymbole abgebildet.
Etuikleid keyboard_arrow_down

Kleid mit figurbetonter Optik und Passform, die keine horizontale Taillennaht aufzeigt. Es ist kragenlos und zeigt normalerweise einen waagerechten Ausschnitt, aber auch runde oder spitze Ausschnitte sind üblich.

Euroskala keyboard_arrow_down

Die Euroskala beinhaltet eine Farbskala für den Offsetdruck und entstand aus der ehemaligen Europa-Skala DIN 16539. Die für den Vierfarbendruck ausgelegte Druckskala setzt sich aus den Druckfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz zusammen und regelt die Druckreihenfolge, Sättigung sowie den Farbton. Im Zuge einer internationalen Vereinheitlichung verschiedener Farbskalen wurde die DIN 16539 im Jahr 2000 durch die Norm ISO 2846-1 ersetzt.

Exotik-Muster keyboard_arrow_down

Meist sehr dekorative Motive und Muster mit exotischen Blumen, Blättern und Tieren. Auch Dschungelmuster genannt.

Eyecatcher keyboard_arrow_down

Als Eyecatcher (engl. für Blickfang) bezeichnet man ein Designelement, das dem Betrachter sofort ins Auge sticht und somit einen Blickfang darstellt.

Fächerfalte keyboard_arrow_down

Mehrere übereinandergelegte Kellerfalten, die bei Bewegung fächerartig aufspringen.

Faconné keyboard_arrow_down

Gewebe mit kleinen Schaft- oder Jacquardmustern durch Zusammensetzen verschiedener Bindungen.

Fade Out keyboard_arrow_down

Kennzeichnet Jeans-Stoffe, die durch Behandlung eine verblichene, ausgewaschene Optik erhalten haben. (siehe Délavé)

Fädigkeit keyboard_arrow_down

Gibt die Anzahl der einzelnen Fäden an mit der die Maschenware gestrickt wird.

Fagara-Seide keyboard_arrow_down

Naturseide des in Ostasien vorkommenden Atlasspinners.

Fancy-Denim keyboard_arrow_down

So bezeichnet man einen Jeans-Stoff, der in seinem ursprünglichen Aussehen stark verändert wurde, zum Beispiel durch Musterung oder Drucke. Die bevorzugten Verarbeitungsmethoden und Optiken ändern sich oft stark und sind abhängig von der gerade aktuellen Mode.

Fancycord keyboard_arrow_down

Bei dieser besonderen Art von Cordsamt-Stoff sind verschiedene Cord-Rippen miteinander kombiniert, zum Beispiel verschieden breite Rippen oder auch unaufgeschnittene mit aufgeschnittenen Rippen.

Fancygarne keyboard_arrow_down

Dicke, beidseitig gerauhte Flanellstoffe aus Baumwollkette und Imitatgarnschuss.

Fang keyboard_arrow_down

Strickmusterung mit hoher Querelastizität und guter Fülligkeit.

Fantasie-Tweed keyboard_arrow_down

Dekorativer Stoff mit aufwändigen Effektzwirnen und fantasievollen Bindungs- und Farbkombinationen.

Farbechtheit keyboard_arrow_down

Widerstandsfähigkeit von Färbungen oder Drucken gegenüber Einwirkungen, dem das Textil im Gebrauch und Pflegebehandlung ausgesetzt ist. Z.B. Reib-, Wasser-, Wasch-, Licht-, Wetter-, Meerwasser-, Bügel-, Lösungsmittelechtheiten.

Färben keyboard_arrow_down

Auf das Textil wird z.B. mit Hilfe von Salzen die gewünschte Farbe aufgetragen. Durch Wärme und Dauer nimmt das Gewebe die Farbe dauerhaft an.

Farbseparation keyboard_arrow_down

Umwandeln von 4-Farbsätzen in Echtfarben. Separierte Farben können sowohl Strich- als auch Rastermotive sein.

Fasermischungen keyboard_arrow_down

Mischungen verschiedener Fasern z.B. Natur- mit Chemiefasern, um negative Eigenschaften zu vermindern und gleichzeitig Haltbarkeit und Dehnbarkeit usw. zu erhöhen.

Fasson keyboard_arrow_down

Franz.: façon = Gestalt, Zuschnitt, Machart; Gesamtbild aus Kragen und Revers. Fasson wird hauptsächlich durch Form des Revers bestimmt.

Fassonlitze keyboard_arrow_down

Schmales Bogen- oder Zackenband, Verwendung für Dirndl und Trachten.

Faux uni keyboard_arrow_down

Franz. wörtlich übersetzt = falsches Unis. Gewebe, die trotz Verwendung verschiedenfarbiger Garne einfarbig wirken. Erst bei genauerer Betrachtung ist das Farbspektrum zu erkennen.

Feingarbadine keyboard_arrow_down

Gewebe, das fein diagonal gerippt ist.

Feinheit keyboard_arrow_down

Feinheitsbezeichnung einer Strick- oder Wirkmaschine, die angibt wie viele Nadeln auf 1 Zoll engl. (25,4mm) liegen.

Feinripp/Doppelripp keyboard_arrow_down

Sehr dehnfähige (elastische) R/R Ware, auf Feinrippmaschinen hergestellt. Verwendung beispielsweise für Unterwäsche.

Feltine keyboard_arrow_down

Filz, gefertigt aus reiner Schurwolle, findet seine Verwendung als Bekleidungsfilz.

Festigkeit keyboard_arrow_down

Widerstand eines Körpers gegen Krafteinwirkung, abhängig von Werkstoffart, -form (Fasern, Garnen und textilen Flächen), Belastungsart und -geschwindigkeit und dem Verlauf der Beanspruchung. Bei Textilien verwendet man als Sammelbegriff für den Widerstand gegen Abscheren, Biegen, Verdrehen und Zug, die Reißfestigkeit.

Feston keyboard_arrow_down

Abschlussband mit Bogenkante oder rankenförmiger Verzierung.

Feuchtigkeitsregulierend keyboard_arrow_down

Bezeichnet ein Material wie z.B. Mikrofaser, das die Feuchtigkeit des Körpers abtransportiert, um ein angenehmeres Tragegefühl zu erzeugen.

Fichu keyboard_arrow_down

Großes Brusttuch, dekoratives Element vieler Volkstrachten. Fest angenäht oder locker über den Schulten getragen.

Fieldjacket keyboard_arrow_down

Nachbildung der Kampfjacken von Soldaten als Freizeitkleidung aus kräftigem Popeline oder Gabardine, meist in den olivgrünen Tönen des Vorbildes.

Figurbetonter Schnitt keyboard_arrow_down

Kleidung, die entsprechend der Silhouette des Körpers gestaltet wird.

Figurformende Teilungsnähte keyboard_arrow_down

Abnähungen, die die Kleidung mehr an die Silhouette anpassen.

Figurierte Gewebe/Figuré keyboard_arrow_down

Franz. = mit Mustern versehen. Größere eingearbeitete Muster durch spezielle Webtechniken.

Fil á Fil keyboard_arrow_down

Franz. = Faden an Faden; Art, wie der Stoff gewebt wurde. Es entsteht dabei ein Sprenkeleffekt. Das Material ist leicht bügelfähig und strapazierfähig, wird daher gerne für Hemden und Anzüge verwendet.

Filet keyboard_arrow_down

Franz. = dünner Faden, Netz. Tüll ausgestaltet mit quadratischen Öffnungen, in der Regel zum Besticken geeignet.

Filigrane Muster keyboard_arrow_down

Muster, die sehr fein, mit dünnen Linien und meist ornamental gestaltet sind. Ursprünglich kommt der Begriff aus der Schmuckbranche und bezeichnet mit dünnen Drähten gearbeitete Stücke.

Filz keyboard_arrow_down

Filz ist ein dichter Stoff, der aus filzfähigen Fasern (Haaren und Wolle), durch den Einfluss von Wärme, Wasser, Pressen und Stauchen, hergestellt wird.

Filzfreiausrüstung keyboard_arrow_down

Für das Verfilzen sind Schuppen an der Oberfläche der Wolle verantwortlich. Diese werden durch Zusätze weitgehend entfernt, um beim Waschen ungewolltes Verfilzen zu verhindern.

Fineliner-Hemd keyboard_arrow_down

Sehr fein gestreiftes Hemd. Die Streifen entstehen durch zwei bis vier bunte Garne in der Kette.

Finette keyboard_arrow_down

Wird aus Baumwolle oder Viskose hergestellt. Nach einem bestimmten Webverfahren wird die linke Seite oft mit Häkchen oder Kratzwerkzeugen aufgeraut. Dadurch bildet sich ein weiches Flor, weshalb Finette gerne für wärmende Kleidungsstücke verwendet wird.

Finish keyboard_arrow_down

Letzte Maßnahme der Textilveredelung. Das Finish verleiht dem Gewebe besondere Eigenschaften, z.B. Veränderung der Oberflächenstruktur durch Schmirgeln oder Aufrauen.

Fischerhose keyboard_arrow_down

Thailändische Fischerhose; war ursprünglich 3/4 lang. Wird meist aus Baumwolle hergestellt und ist eine Wickelhose, daher sehr weit geschnitten und aufgrund der Wickelung passend für viele Größen.

Fischgrat keyboard_arrow_down

Durch eine bestimmte Webart wird ein Muster ähnlich einer Fischgräte erzeugt. Verwendet werden diese Stoffe u.a. für Anzüge.

Fisherman-Jacke keyboard_arrow_down

Lange, vom Schnitt gerade gestaltete Jacke. Durch die geölte, gewachste oder PU- beschichtete Oberfläche ist diese wetterbeständig.

Fisherman-Stil keyboard_arrow_down

Bekleidungsstil, an den der Fischer angelehnt. Typisch sind Strick, Rollkragen und ein dunkelblauer Farbton.

Fishtail keyboard_arrow_down

Als „Fishtail“ bezeichnet man eine kleine angeschnittene Schleppe bei schmal geschnittenen, langen Abendkleidern.

Fitnesswear keyboard_arrow_down

Bekleidung, die aufgrund von Materialauswahl für sportliche Aktivitäten geeignet ist (elastisch, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend).

Fitted keyboard_arrow_down

Engl. = tailliert. Schnitt mit körpernaher Form. Kann sowohl bei Oberbekleidung als auch bei Hosen angewandt werden.

Five Pocket – Jeans keyboard_arrow_down

Klassische Hose oder Jeans, verdankt den Namen der 5 Taschen: 2 Gesäßtaschen, 2 Eingrifftaschen und 1 Geldtasche oberhalb einer Eingrifftasche vorn.

Flachs keyboard_arrow_down

Flachs oder auch Leinen ist eine der ältesten Nutzpflanzen. Sie ist sehr robust. In der Naturmode wird Leinen oft verwendet, es ist strapazierfähig und hat einen leichten Schimmer.

Flachstrick keyboard_arrow_down

Die Flachstrickmaschine dient dem maschinellen Stricken und der schnellen Fertigung von Stricktextilien. Flachstrick ist ein Oberbegriff für Pullover und gestrickte Jacken.

Flaggenfarben keyboard_arrow_down

Klare Farben, die nicht abgetönt sind. Meist Rot, Blau, Gelb und Grün.

Flammé keyboard_arrow_down

Durch Flammengarne im Schuss entsteht die charakteristische, durch Verdickungen gekennzeichnete Querstruktur dieses Effektgewebes.

Flanell keyboard_arrow_down

Flanell nennt man ein aufgerautes, kurzflockiges Gewebe aus Wolle, Baumwolle oder Zellwolle in Leinwand- oder Köperbindung. Baumwollflanell wird für Hemden, Nacht- und Bettwäsche verwendet; Wollflanell für Oberbekleidung.

Flared Leg keyboard_arrow_down

Engl.= ausgestellt. Weit ausgestellte Schlaghose, auch bezeichnet als „Bell Bottom“.

Flashlight Print keyboard_arrow_down

Mikroskopisch kleine Glaspartikel die sich in der Druckfarbe befinden, reflektieren die auftreffende Lichtstrahlung. So können z.B. Motive, die bei Tageslicht oder im Dunkeln kaum oder nicht sichtbar sind, wirkungsvoll in Szene gesetzt werden.

Flat keyboard_arrow_down

Engl.= Flach. Flachgewebe, hergestellt aus Baumwolle. Findet Verwendung als Alternative zum Denim.

Flatfront-Hose keyboard_arrow_down

Engl.= flache Front. Flach gestaltete Bauch- und Hüftpartie, hier wird keine Weite durch den Einsatz von Bundfalten erzeugt.

Flatlock-Naht keyboard_arrow_down

Eine Flatlock-Naht ist eine Naht, die besonders flach ist, weil weniger Stoffschichten aufeinander liegen. Bei sehr dicken Materialien (wie Neopren) stoßen die Schnittkanten direkt aneinander, bei dünneren Materialien wie Wäschestoffen liegen die Stofflagen aufeinander wie bei einer offenkantigen Verarbeitung. Ein Nähfaden überdeckt die Schnittkanten.

Flausch keyboard_arrow_down

Steht heute für stark geraute Stoffe, die ursprünglich aus der Sportmode kommen. Flausch besteht aus Spinnfasergarn und hat daher eine mehr als 2 Millimeter lange Faserdecke mit Strich. Der Stoff wird in Strichrichtung verarbeitet.

Flechtgratköper keyboard_arrow_down

Ableitung der Köperbindung mit bandartig verflochtenen Köpergratdiagonalen.

Fledermaus-Ärmel keyboard_arrow_down

Spezialform des Kimonoärmels, unter dem Arm weit geschnitten, bis zur Taille oder Hüfte reichend. Zum Handgelenk hin läuft der Ärmel schmal zu.

Fleece keyboard_arrow_down

Fleecestoffe sind leichte, voluminöse, atmungsaktive und pflegeleichte Maschenwaren mit samtartigem, weichem und wärmendem Faserflor, meist aus Polyester oder Polyamid. Sie werden für Pullover, Jacken und Shirts für Freizeit und Sportbekleidung verwendet.

Fliegerjacke keyboard_arrow_down

Fliegeruniformen sind gestalterisches Vorbild für diese kurze Jacke, versehen mit einem Reißverschluss, Bündchen sowie Schubtaschen.

Flockprint keyboard_arrow_down

Das gewünschte Muster entsteht anhand des aufgedruckten Klebemittels und anschließender Beflockung. Ein samtartiges, plastisches Reliefmuster ist das Ergebnis dieser Technik.

Flor keyboard_arrow_down

Flor sind aufgeschnittene Faserschlingen, die bei Florgeweben, wie zum Beispiel Nicki, Samt und Cord an der Oberseite abstehen.

Florale Muster keyboard_arrow_down

Flora = Pflanzenwelt. Muster und Motive enthalten Blüten, Blumen, Blätter usw.

Folklore-Stil keyboard_arrow_down

Engl.= Weisheit des Volkes. Elemente von Volkstrachten aller Welt werden hier im Design der Bekleidung verwirklicht.

Fond de Robe keyboard_arrow_down

Breite, meist festonierte (Feston= Blumengirlande) oder mit Spitzen versehene Träger an Damen Unter- und Nachtwäsche. Die Verzierung wird meist im Büstenbereich fortgeführt.

Foulé keyboard_arrow_down

Wollgewebe mit sehr feinem Griff, sowie kurzem Faserflor, das für elegante Kostüme, sowie Anzüge verwendet wird.

Frack keyboard_arrow_down

Ein eleganter schwarzer Abendanzug mit langen Rockschößen hinten und kürzerem Schnitt vorne.

Frackkragen keyboard_arrow_down

Hoher, steifer Stehkragen, dessen vordere Ecken umgeknickt sind.

Französisches Bein keyboard_arrow_down

Sehr hoher, seitlicher Beinausschnitt an Slips und Badeanzügen.

French Knickers keyboard_arrow_down

Nostalgisches, taillenhohes Damenhöschen, mit weiten, halblangen Beinen. Oft wird als Gestaltungselement eine Spitzenborte verwendet.

French Terry keyboard_arrow_down

Gewebter Stoff, der entfernte Ähnlichkeit mit Frottee aufweist. Findet Verwendung für Kleidung.

Frisé keyboard_arrow_down

Franz. = gekräuselt, gelockt. Kleidungsgewebe gefertigt aus feinen Schlingenzwirnen; ein leicht körniger Griff, sowie eine gekräuselte Oberfläche sind Resultate dieser Verwendung.

Frottee keyboard_arrow_down

Gewebe, charakterisiert durch eine von Unebenheit gekennzeichnete Oberfläche. Das krause Erscheinungsbild, sowie der körnige Griff zeichnen das Gewebe ebenfalls aus. Die Bezeichnung wird oft irrtümlicherweise für Frottierware verwendet.

Frottier keyboard_arrow_down

Durch die Verwendung einer zusätzlichen Schlingenkette beim Weben entstehen beidseitig mit Schlingen versehene, voluminöse Gewebe aus Baumwolle. Verwendung finden diese für Handtücher, Bademäntel sowie Sport- und Freizeitbekleidung.

Full Brogue keyboard_arrow_down

Klassisch gestalteter Herrenschuh im Blattschnitt, charakterisiert durch die Lyralochung. Der Semi-Brogue ist in der Ausgestaltung etwas schlichter gehalten.

Fully Fashioned keyboard_arrow_down

Ein Kleidungsstück, das dieses Qualitäts-Prädikat trägt, welches speziell für Strickwaren gilt, ist ohne Zuschnitt der Einzelteile gefertigt worden. Denn die verschiedenen Strick-Einzelteile werden bei dieser Verarbeitungstechnik bereits schnittgerecht gestrickt, also genau in der Form, in der sie gebraucht werden. Das Ergebnis ist ein besonders hochwertiges Kleidungsstück, das sich durch besondere Laufmaschensicherheit und Eleganz auszeichnet, da auf diese Weise keine wulstigen Nähte entstehen.

Function keyboard_arrow_down

engl.= Funktion; bezeichnet Kleidung und Heimtextilien aus Fasern, Garnen, Geweben und Gewirken bzw. Stoffen mit funktionellem Mehrwert. Beispiele sind atmungsaktiv, winddicht, wasserdicht oder flammhemmend.

Funktionswäsche keyboard_arrow_down

Wäsche in direktem Körperkontakt, deren Funktion es ist die Feuchtigkeit vom Körper wegzutransportieren, um einem Nässe- und Kältegefühl zu entgehen. Beispielweise Sport- sowie Thermounterwäsche.

Fustagno keyboard_arrow_down

Handelsbezeichnung für einseitig geraute Baumwollgewebe. Im Vergleich dazu werden geraute Wollgewebe Velours genannt.

Futter keyboard_arrow_down

Innenschicht der Kleidung mit meist sehr dünnem Stoff, um das Tragen bequemer zu machen. Allerdings auch für Winterkleidung als wärmendes Inlay verwendet.

Futterware keyboard_arrow_down

Gewirkte oder gestrickte Ware mit feiner, glatter rechter Warenseite und voluminöser, oft gerauter linker Seite.

Gamex keyboard_arrow_down

Gamex wird für Funktionstextilien aller Art verwendet. Es ist atmungsaktiv, elastisch, wind- und wasserdicht. Außerdem ist es waschmaschinenfest bis 40°, pflegeleicht und langlebig.

Garment-washed keyboard_arrow_down

Garment-washed heißt der Waschvorgang eines fertigen Kleidungsstückes, mit dem eine getragene Optik erzielt werden soll.

Garnfärbung keyboard_arrow_down

Garnfärbung bezeichnet einen Färbevorgang bei Textilien. Die Färbung erfolgt im Garnzustand, also noch vor der Flächenerzeugung. Diese Färbung gilt als hochwertiger als die Stückfärbung.

Gefüttert keyboard_arrow_down

Bezeichnet Kleidungsstücke, die mit einem Futter versehen sind.

Gehrock keyboard_arrow_down

Ursprünglich Festtagsrock für Männer im 19.Jahrhundert. Heute doppelreihige, knielange durch eine taillierte Form gekennzeichnete Jacke für Herren.

Gekämmt keyboard_arrow_down

Bearbeitungsschritt beim Herstellen von Wolle, Garn o.Ä. aus dem Rohmaterial.

Genre keyboard_arrow_down

Franz. = Art, Gattung. Unterschieden wird in unteres, mittleres und oberes Genre: Bekleidung wird in unterschiedliche Preis- und Qualitätskategorien sowie Zielgruppen eingeteilt.

Georgette keyboard_arrow_down

Zartes, durchsichtiges Gewebe mit körnigem und sandigem Griff aus Kreppgarnen in Kette und Schuss.

Geraute Innenseite keyboard_arrow_down

Nachbearbeitung des Materials (aufrauen), sodass sich eine weiche Oberfläche bildet, wobei die Außenseiten des Kleidungsstückes glatt bleibt. Anwendung z.B. bei Sweatshirts.

Gerbung keyboard_arrow_down

Unter Gerbung versteht man die Behandlung von Tierhäuten mit Gerbstoffen. Durch diesen Prozess entsteht ein neuer Stoff, der elastischer, geschmeidiger sowie wasserresistent ist.

Gewebe keyboard_arrow_down

Gewebe ist der Oberbegriff für manuell oder maschinell gefertigte Erzeugnisse der Weberei wie Tuch, Samt, Velours, Plüsch, Frottee und sonstige textile Flächengebilde aus mindestens zwei rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig verkreuzten Fadensystemen. Die Kette verläuft in der Längsrichtung, der Schuss senkrecht dazu. Die Art der Fadenverschlingung heißt Bindung.

Gewirke keyboard_arrow_down

Gewirke (auch Gewirk oder Wirkwaren genannt) sind aus Fadensystemen durch Maschenbildung auf einer Wirkmaschine industriell hergestellte Stoffe. Sie gehören zu den Maschenwaren. Man unterscheidet zwischen Kulierwirkware und Kettenwirkware. Aus gewirkten Textilien werden zum Beispiel Unterwäsche, Gardinenstoffe, Spitzen, Netze, aber auch Samt und Plüsch hergestellt.

Gilet keyboard_arrow_down

Ursprünglich Bezeichnung für eine Herrenanzugsweste mit Rückenteil aus Futterstoff. Heute spricht man bei Gilet allgemein von knappen, körperbetonten Westen.

Gipsy-Look keyboard_arrow_down

Der Gipsy-Look erinnert an den folkloristischen Bekleidungsstil der Sinti und Roma (Minderheit). Er ist luftig, farbenfroh und extravagant. Lange Röcke, Hüte und viel Schmuck wie Fußkettchen, Armreifen und lange Ohrhänger machen den Gipsy-Stil authentisch.

Gitterkaro keyboard_arrow_down

Einzelne, farblich abweichende Schuss- und Kettfäden bewirken das Bild eines feinen Gitters.

Glacé keyboard_arrow_down

Gewebe, das durch entsprechende Ausrüstung Glanz erhält.

Glacéleder keyboard_arrow_down

Weiches, glänzendes Leder aus Lamm- oder Zickenfellen. Wird klassischerweise zur Handschuhverarbeitung verwendet.

Gladiator-Sandale keyboard_arrow_down

Sandale aus Leder, angelehnt an die Zeit der Römer. Gestaltet mit einer Vielzahl von Riemen, oft knöchelhoch.

Glam-Rock Style keyboard_arrow_down

Von der musikalischen Ausprägung der 70er Jahre inspirierte Stilrichtung. Schwarzes Glattleder, Glitter, Pailletten und Nieten prägen diesen Style.

Glamour-Look keyboard_arrow_down

Inspiriert vom glänzenden Auftritt berühmter Persönlichkeiten. Charakterisiert durch transparente Stoffe, Glanzelemente sowie raffinierte, körperbetonte Schnitte. Der Einsatz prunkvoller Accessoires komplettiert den Look.

Glasbatist keyboard_arrow_down

Weißer Batist, der durch eine Spezialbehandlung glasig u. steif gemacht ist.

Glattleder keyboard_arrow_down

Glattleder ist die Bezeichnung aller Lederarten, bei denen die Fellseite der Häute verwendet wurde. Es kann glatt, genarbt, strukturiert, glänzend oder matt sein. Durch ein spezielles Bürstverfahren erzielte Oberflächen werden als „Brushleder“ bezeichnet.

Glencheck keyboard_arrow_down

Engl. Clan-check von clan = Sippe; check = Karomuster; besonders aufwendiges Karomuster, bei dem sich helle und dunkle Fäden (häufig Ton in Ton) in Kette und Schuss miteinander abwechseln und Streifen und Karos ergeben, welche sich zu breiteren Streifen und Karos gruppieren.

Glocke keyboard_arrow_down

Hut aus Filz, gekennzeichnet durch einen hohen halbkugelförmigen Kopf und schmalen nach unten gebogenen Rand.

Glockenärmel keyboard_arrow_down

Die Form entspricht der Namensgebung. Die „Glocke“ kann sowohl an der Schulter, als auch erst am Ellenbogen beginnen.

Glockenrock keyboard_arrow_down

Der Glockenrock ist glockenförmig geschnitten, er liegt an Taille und Hüfte eng an und wird über den Oberschenkeln immer weiter.

Gloss-Effekt (Dickschicht-Technik) keyboard_arrow_down

Eine transparente Farbe wird mit einer dicken Schicht entweder auf ein vorhandenes Motiv oder direkt auf das Textil gedruckt. Es entsteht ein Gloss-Effekt.

Gobelinmuster keyboard_arrow_down

Benannt nach der Färbefamilie Gobelin. Figürliche Musterungen in verblassten Farben. Gefertigt im Stil von alten Wandteppichen. Andere Bezeichnung: Tapisserie-Muster.

Godet keyboard_arrow_down

Franz. = Glockenfalten. Rock aus keilförmigen Bahnen, die zusätzlich am Saum breiter sind und einen weichen Fall ermöglichen.

Golffalte keyboard_arrow_down

Falten, die rechts und links im Sakko über die Schulterblätter laufen, um mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Golfrock keyboard_arrow_down

Oberschenkellanger, sportlicher Rock. Dieser ist minimal ausgestellt und meist mit Schlitzen und Taschen versehen.

GOTS-zertifiziert keyboard_arrow_down

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und gleichzeitig die einzuhaltenden Sozialkriterien. Die Qualitätssicherung erfolgt durch unabhängige Zertifizierung der gesamten Textillieferkette.

Grain keyboard_arrow_down

Franz. = Korn. Gewebe in Ripsbindung, die feine Querrippen entstehen lässt. Meist aus Seide oder Kunstfasern gefertigt.

Grammatur keyboard_arrow_down

Angabe für das Gewicht des Textils pro Quadratmeter; für T-Shirts ist eine Grammatur von 160 Gramm/Quadratmeter Standard, bei Sweatshirts sind es 270 Gramm/Quadratmeter und bei Poloshirts 185 Gramm/Quadratmeter.

Guanakowolle keyboard_arrow_down

Unterhaare (Woll- und Flaumhaare), der in den Anden lebenden Schafkamelrasse Guanako.

Guipurespitze keyboard_arrow_down

Form der Stickerei, die auch als „Ätzstickerei“ bezeichnet wird. Guipure (von französisch „guiper“ = umhüllen) wird zunächst auf ein Grundgewebe gestickt, das anschließend durch einen chemischen Vorgang, ein Acetonbad, entfernt – also weggeätzt wird. Resultat ist ein durchbrochener Stoff, ähnlich der Klöppelspitze.

Gummizug keyboard_arrow_down

In das Kleidungsstück eingenähtes Gummiband, um verrutschen der Kleidung zu vermeiden.

Gütezeichen keyboard_arrow_down

Genau definierte Qualitätsvorschriften, die die Ware erfüllen muss, um das entsprechende Siegel zu erhalten. Beispiele für Gütezeichen sind das Baumwoll- und Leinenzeichen, das Wollsiegel, das Seiden- sowie Chemiefaser-Signet.

H-Linie keyboard_arrow_down

Gerade, legere Silhouette, oft mit Querteilungen unterhalb der Taille.

Hahnentritt keyboard_arrow_down

Besondere, meist zweifarbige Karo-Art, die aufgrund der speziellen Leinwandbindung rechtwinklig angeordnet ist und nicht diagonal, wie andere bekannte Karomuster.

Halbschlauch (Strickart) keyboard_arrow_down

Musterart, bei der eine Reihe Rechts/Rechts mit einer Reihe Rechts/Links abwechselt, so dass man auf der einen Seite doppelt so viele Maschen hat, wie auf der anderen. Sehr stabiles, festes Gestrick.

Halbschlauchrippe keyboard_arrow_down

Gestrickart, bei der durch das Ausschalten (»Ziehen« der Nadeln) von einzelnen Nadeln eine Rippoptik entsteht.

Handschuhärmel keyboard_arrow_down

Der Ärmel ist so konzipiert, dass er ab dem Ellbogen sehr schmal zuläuft. Er ist geschlitzt und verfügt über einen einzelnen Knopf oder eine Knopfreihe.

Handstich keyboard_arrow_down

Kantennaht, die sich durch längere, unterbrochene Stiche auszeichnet. Der Name bezieht sich auf die Handarbeitsoptik dieser dekorativen, hell kontrastierenden Nähte.

Hanf keyboard_arrow_down

Trotz ihrer hohen Festigkeit lässt sich die Hanffaser zu weichen und glänzenden Garnen spinnen. Diese werden zu feinen und hautfreundlichen Gewebe-Hemden und -Blusen, Bettwäsche und Tischdecken, Unterwäsche und Strümpfen verarbeitet.

Haspelseide keyboard_arrow_down

Als Haspelseide oder „Reale Seide“ bezeichnet man den etwa 600 bis 1000m langen Seidenfaden, der aus dem mittleren Kokonteil gewonnen wird.

Hautsympathisch keyboard_arrow_down

Auch: hautfreundlich; Stoffe, die die Haut nicht reizen und ein angenehmes Tragegefühl haben.

HD-Druck keyboard_arrow_down

Beim HD Druck handelt es sich um eine Digitaldrucktechnik, die mit der konventionellen Siebdrucktechnik kombiniert wird. So werden die Vorteile der Digitaldrucktechnik (hohe Auflösung, optimale Wiedergabe von Details und Farbverläufen) und der Siebdrucktechnik (hohe Produktivität, geringe Kosten) perfekt genutzt.

Heimtextilien keyboard_arrow_down

Beispiele für Heimtextilien sind Decken, Bettwäsche, Tischdecken, Vorhänge usw.

Hemdbluse keyboard_arrow_down

Gekennzeichnet wird die an das Herrenhemd angelehnte Bluse, durch einen geraden Schnitt, Manschetten, Hemdkragen sowie einer Knopfleiste.

Hemdblusenkleid keyboard_arrow_down

Hemdbluse mit knielangem Rock, meist durchgehend geknöpft.

Hemdjacke keyboard_arrow_down

Jacke mit Hemdkragen und aufgesetzten Taschen.

Henkel keyboard_arrow_down

Der Henkel ist eine Fadenschleife, die zusätzlich zu der in der vorherigen Reihe gebildeten Masche in den Nadelkopf gelegt wird. Die vorhergehende Masche wird dadurch in die Länge gezogen.

Henkelplüsch keyboard_arrow_down

Frottierware von Rundstrickmaschinen mit gleichmäßig langen Fadenschleifen auf der linken Seite – für Pullover und Winterunterkleidung.

High profile keyboard_arrow_down

Eine Form bei Caps, die extra hoch ist – weniger an die Kopfform angepasst.

High-Twist keyboard_arrow_down

Feinfädige, hochgedrehte Garne werden zu einem leichten Stoff verwebt. Vorzüge: knitterarm, sprungelastisch mit kühlem und trockenem Griff.

Hipsterhose keyboard_arrow_down

Vom Englischen „hip“ = Hüfte; Hüfthose mit leicht ausgestelltem Bein.

Hoch-Tief-Einwebung keyboard_arrow_down

Großflächig und gleichzeitig dezent erscheinende Einwebung. Das Motiv entsteht durch Aussparung der Schlingen. Diese werden im Webprozess von der Vorderseite auf die Rückseite gezogen (Reliefwirkung). Die Hoch-Tief-Einwebung (Ton in Ton, in der Umgangssprache auch Reliefeinwebung genannt) eignet sich besonders für Motive, welche dezent angebracht werden sollen, jedoch sehr edel wirken.

Hohe Taille keyboard_arrow_down

Hochgeschnittene Hosen oder Röcke, deren Bund im oberen Taillenende sitzt. Auch engl.: High Waist.

Honanseide keyboard_arrow_down

Honanseide stammt aus der Provinz Honan in China. Sie besteht aus Wildseide und wird in Taftbindung gewebt. Charakteristisch für die Optik von Honanseide sind kleine Unregelmäßigkeiten und Verdickungen.

Hoody keyboard_arrow_down

Engl. umgangssprachlich für Kapuzenpullover; Pullover mit angesetzter Kapuze, meist ein Sweatshirt. Häufig besitzen sie auch eine Kängurutasche und Schnüre, um die Kapuze zuschnüren zu können.

Hornknopf keyboard_arrow_down

Hergestellt aus den Hufen oder Hörnern verschiedener Tiere. Findet seine Verwendung oft in der Gestaltung von Trachtenkleidung.

Hot-Split Transfer keyboard_arrow_down

Bei dieser Technik wird das Motiv auf ein Trägerpapier gedruckt, was einen qualitativ hochwertigen Druck auch bei dunklen Stoffen garantiert. Das Hot-Split Transfer zeichnet sich durch einen besonders weichen Griff und hohe Deckkraft aus. Strichmotive mit Feinheiten bis zu 0,7 mm sind möglich.

Hunting-Look keyboard_arrow_down

Inspiriert von der traditionellen Jagdbekleidung aus England. Wichtige Stilelemente sind hier das Reitersakko, die Reiterhose, Reiterstiefel, Westen sowie Musterungen im typisch englischen Stil.

Imprägnieren keyboard_arrow_down

Das Gewebe wird mit wasserabweisenden Substanzen besprüht. Hierbei darf die Atmungsaktivität nicht beeinträchtigt werden.

Imprimé keyboard_arrow_down

Franz. = bedruckt; Stoffe mit ausdrucksvollem Druckmuster im Unterschied zum Webmuster (siehe Faconné).

Inch keyboard_arrow_down

Englisches Längenmaß (Zoll), entspricht 25,4 mm.

Innovatives Gewebe keyboard_arrow_down

Neuartige Gewebemischung aus verschiedenen Fasern, entsprechend dem Verwendungszweck mit passenden Eigenschaften ausgestattet.

Intarsie (Strickart) keyboard_arrow_down

Vom Italienischen für „die Einlage“. Begriff aus der Strickmode, der eingestrickte, kontrastierende Motive bezeichnet.

Interlock keyboard_arrow_down

Interlock ist eine bestimmte Strickart. Darunter werden Stoffe verstanden, die nicht gewebt, sondern gewirkt (ähnlich wie stricken) sind. Das so entstandene Gewebe ist elastischer und dünner als beispielsweise Single Jersey und eignet sich daher auch gut für die Herstellung von Tops, dünnen Shirts oder auch Kleidern.

Irisierendes Gewebe keyboard_arrow_down

Irisieren = optisches Phänomen; Objekte erscheinen je nach Perspektive in anderen Farben. Eine spezielle Form des Irisierens ist der Perlmuttglanz. Bei Stoffen lässt sich dieser anhand eingewebter Glitzergarne oder Präge- und Druckeffekte bewirken.

Islandwolle keyboard_arrow_down

Die Islandwolle stammt vom isländischen Schaf. Das besonders dichte Wollhaar ist besonders warm, fest und wasserabweisend. Sie besitzt eine mit Leinen vergleichbare Elastizität und Dehnfähigkeit.

Italienische Rocklänge keyboard_arrow_down

Etwa handbreit unter dem Knie endende Rocklänge.

Italo-Kragen keyboard_arrow_down

Charakteristisch sind seine langen, spitzen Schenkel. Er kann mit und ohne Krawatte getragen werden.

IWS keyboard_arrow_down

Internationales Wollsekretariat, Interessenvertretung der Woll-Produzenten zur werblichen Förderung und zum Qualitätsschutz von Schurwollproduktionen. Heute Woolmark Company.

Jabot keyboard_arrow_down

In Falten gelegter Stoff oder gerüschte Spitze. Mittels Brosche, Knopf oder in angenähter Form am Halsansatz befestigt.

Jackie-O.-Stil keyboard_arrow_down

Stil, der auf Jacqueline Kennedy Onassis zurückgeht. Beispiele sind Jacken in A-Linienform mit verkürzten Ärmeln und großen Knöpfen, leicht taillierte knielange Kleider, Schuhe in Carréform sowie der Pillbox-Hut als Kopfbedeckung.

Jacquard keyboard_arrow_down

Nach dem Erfinder Joseph-Marie Jacquard benannt; Jacquard ist eine Strick-, bzw. Webtechnik für großflächige Muster, bei der jede Masche einzeln definiert ist. Dadurch sind feingezeichnete und variationsreiche Entwürfe möglich.

Jägerleinen keyboard_arrow_down

Gewebe in Leinwandbindung aus Leinen, Halbleinen oder Baumwolle. Durch die Verwendung unterschiedlicher Grüntöne im Garn, erhält das Gewebe ein melliertes Erscheinungsbild. Z.B. für Jagdkleidung, Sommerjoppen und Vorhänge.

Janker keyboard_arrow_down

Trachtenjacke aus gewalkter Baumwolle mit Metall- oder Holzknöpfen, ohne Kragen und meist in blau, braun oder grün.

Japon (Japanseide) keyboard_arrow_down

Feines, sehr dichtes sowie leinwandbindiges Seidengewebe aus entbasteter Haspelseide. Verwendung für Blusen und Kleider.

Jaspégarn keyboard_arrow_down

Aus zwei oder drei verschiedenfarbigen Vorgarnen gesponnenes Garn mit Farbeffekt.

Jazzpant keyboard_arrow_down

Taillenslip mit sehr hohem Beinausschnitt (auch französischer Ausschnitt genannt). Die Jazzpant bewirkt eine optische Verlängerung der Beine.

Jeggings keyboard_arrow_down

Das Wort setzt sich aus den engl. Begriffen „Jeans“ und „Leggings“ zusammen, dementsprechend ist auch die Ausgestaltung. Leggings die anhand entsprechender Materialien, Farben und Muster dem Aussehen einer Jeans- Hose nacheifern, jedoch den Tragekomfort einer Leggings bieten.

Jersey keyboard_arrow_down

Jersey ist feine Maschenware aus Natur oder Chemiefasern die für feinmaschige Oberbekleidung verwendet wird. Man unterscheidet zwischen Single-Jersey und Double-Jersey . Jersey fühlt sich nicht zu schwer an und ist wollig weich und elastisch.

Jet-Hose keyboard_arrow_down

Eng anliegende Hosen mit Stepp- und gepolsterten Partien, nachempfunden den Original Rennfahrerhosen im Skisport.

Jewel-Pullover keyboard_arrow_down

Dekorativ verzierter Pullover, als Glanzelemente werden Farbsteine und Glitzer-Dekor verwendet.

Jodhpur-Hose keyboard_arrow_down

Reiterhose, an den Oberschenkeln ballonartig, an den Unterschenkeln eng anliegend. Schritt- und Sitzfläche sind mit Leder besetzt.

Jumper keyboard_arrow_down

Sportlich wirkende, pulloverähnliche Oberteile, die meist recht schmal geschnitten sind.

Jumpsuit keyboard_arrow_down

Auch Springeranzug oder Springerkombi, ursprünglich Uniform der Fallschirmjäger. Heute in der Mode ein einteiliger durchgehender Hosenanzug für Frauen.

Jute keyboard_arrow_down

Bast-Faser aus den Stängeln der Corchorus-Pflanzen. Festigkeit und Elastizität sind mit der Leinenfaser zu vergleichen. Jute dient hauptsächlich als Rohstoff für Verpackungsmaterialien, Seile, Dekostoffe, Wandbespannungen und Untergewebe für Teppiche. Gemischt mit Wolle wird sie gelegentlich zu Wollstoffen verarbeitet.

K-Way System keyboard_arrow_down

Jacke kann so platzsparend gefaltet werden, dass sie in die eigens dafür vorgesehene (eingenähte) Tasche passt.

Kamelhaar keyboard_arrow_down

Sehr weiche, seidig glänzende sowie leichte Unterwolle des Kamels. Je feiner, desto wertvoller ist Kamelhaar.

Kammgarn keyboard_arrow_down

Besonders glattes, rundes und gleichmäßiges Garn. In einem vorgeschalteten Arbeitsgang wird das relativ lange Fasermaterial gekämmt, d.h. längsorientiert und von kurzen Fasern gesäubert.

Kängurutasche keyboard_arrow_down

Tunneltasche mit beidseitigem Eingriff am Bauch. Z.B. bei Kapuzenpullovern.

Kappnaht keyboard_arrow_down

Doppelnaht, bei der zwei Stoffteile so übereinander gelegt werden, dass am Ende beide Schnittkanten innerhalb des Gewebes liegen.

Kapuze keyboard_arrow_down

Kopfbedeckung aus dem Material des Kleidungsstückes (Pullover), das im Nacken festgenäht wird und bei Bedarf über den Kopf gezogen werden kann.

Karbonisieren keyboard_arrow_down

Veredelungsvorgang, um zellulosehaltige Bestandteile aus der Wolle zu entfernen. Die Pflanzenteile werden durch die Behandlung mit milder Säure brüchig und können so durch Ausblasen entfernt werden.

Kardieren keyboard_arrow_down

„Kardieren“ = kratzen oder kämmen; die Wolle wird über Kämme gezogen und so die Fasern in die gleiche Richtung gelegt. Danach erst kann die Wolle gesponnen werden.

Karotte keyboard_arrow_down

Hosen- und Jeansschnitt, der nach unten immer enger wird. Am Oberschenkel weit wie eine Baggy und am Beinende eng wie eine Röhre.

Kaschmir keyboard_arrow_down

Hochwertige Wolle, die durch das jährliche Auskämmen oder Auszupfen von Flaumhaar der Kaschmirziege gewonnen wird.

Kaskadenbluse keyboard_arrow_down

Romantisch gestaltete Bluse, verziert durch eine Fülle an Stoffdrapierungen.

Kattun keyboard_arrow_down

Glattes, leinwandartig gewebtes, sehr dichtes Baumwollgewebe. Die Gestaltung kann in einfarbiger oder bedruckter Form erfolgen.

KbT keyboard_arrow_down

Gütesiegel für kontrolliert biologische Tierhaltung. Diese Bezeichnung bezieht sich nicht nur auf die Tiere, sondern auch auf den pestizidfreien Boden, auf dem die Tiere grasen. Viele Woll- und Seidenprodukte im Wäschebereich tragen dieses Gütesiegel.

Keilhose keyboard_arrow_down

Zu den Knöcheln hin werden die Hosenbeine enger und enden in einem Steg der unter der Ferse hindurch läuft, um ein Hochrutschen zu verhindern.

Kellerfalte keyboard_arrow_down

Eine so bezeichnete Falte besteht genau genommen aus zwei zueinander liegenden Falten, deren Brüche aneinander stoßen. Vor allem bei festen Stoffen ohne Elastan-Anteil gewährleisten die Kellerfalten eine gewisse Beweglichkeit des Kleidungsstückes, die für den Tragekomfort häufig elementar ist.

Kentkragen keyboard_arrow_down

Der am weitesten verbreitete Kragen mit mittlerer Höhe und mittlerer Spitzenlänge. Hauptsächlich an Herrenhemden zu finden.

Kette und Schuss keyboard_arrow_down

Die Längsfäden im Gewebe bezeichnet man als Kette, die Querfäden nennt man Schuss.

Ketteln keyboard_arrow_down

Maschengerechte Verbindung von zwei Maschenwarenkanten zur Erzielung einer elastischen, nichtauftragenden Naht. Z.B. bei Hemdkragen, Strümpfen oder Teppichen.

Kettenstickerei keyboard_arrow_down

Stickerei, die an das Muster einer Kette erinnert.

Keulenärmel keyboard_arrow_down

Ärmel mit sehr weiter Schulter und weitem Oberarm, ab dem Ellenbogen liegt der Ärmel an.

Kingscoat-Kragen keyboard_arrow_down

Reversloser, rund geschnittener Kragen an Herrenmänteln.

klassische Länge keyboard_arrow_down

Dieser Begriff ist artikelabhängig. Bei T-Shirts etwas über hüftlang.

klassische Mischung keyboard_arrow_down

Mischung aus 45% Schurwolle und 55% Polyester.

Klettverschluss keyboard_arrow_down

Besteht aus zwei Synthetikbändern, eines mit Schlaufen und eines mit Widerhäken. Durch Druck werden diese miteinander verbunden und verhaken sich. Z.B. als Verschluss an Jacken oder Taschen.

Klöppelspitze keyboard_arrow_down

Beim Klöppeln werden Fäden nach einem bestimmten Muster verkreuzt bzw. verdreht. Es entstehen Textilien versehen mit Durchbrucheffekten.

Knickerbocker keyboard_arrow_down

Weit geschnittene Hose mit Bund unterhalb des Knies. Die Hosenbeine fallen etwas über den Bund.

Kniebundhose keyboard_arrow_down

Schmal geschnittene Hose, versehen mit einem festen Bundabschluss knapp unterhalb des Knies. Im Vergleich zur Knickerbocker entsteht bei der Kniebundhose aufgrund ihrer schmalen Linie kein Überfall.

Knit and Wear keyboard_arrow_down

Stricktechnik, bei der ein kompletter Pullover in einer Maschine gestrickt wird. Es bedarf keiner Näharbeit mehr, lediglich die Fadenenden müssen eingezogen werden.

Knitterfrei keyboard_arrow_down

Stoffe, die speziell behandelt wurden, sodass sie nicht knittern. Wird oft bei Hemden angewendet.

Knopfleiste keyboard_arrow_down

Bezeichnet die Stelle an Hemd, Hose, Ärmel usw., an dem das Kleidungsstück geknöpft wird. Meist verstärkt durch eine zusätzliche Lage Stoff.

Kochfest keyboard_arrow_down

Textil behält auch bei Waschen mit hohen Temperaturen den Druck und die Form.

Kollektionen keyboard_arrow_down

Auswahl und/oder Zusammenstellung von Waren bzw. Kleidungsstücken, meist nach Themen geordnet (Winterkleidung, Sommerkleidung, Arbeitskleidung usw.).

Kombination keyboard_arrow_down

Zusammenstellung mehrerer Kleidungsstücke zu einem Outfit. Ein Anzug ist z.B. eine Kombination aus Hose und Sakko (und Weste).

Kontrastblenden keyboard_arrow_down

Formstreifen platziert an Hals-, Ärmel- und Saumabschluss, bewusst in einer anderen Farbe zum Kleidungsstück gewählt, um den gewünschten Kontrast zu erhalten.

Kontrasteinsätze keyboard_arrow_down

Einsätze in anderen Stoffen oder anderen Farben in der Kleidung, um einen Kontrast zu erzielen.

Köper keyboard_arrow_down

Die Köperbindung (auch kurz Köper oder Twill) ist eine der drei Grundbindungsarten für gewebte Stoffe. Charakteristisch für Köperbindungen sind die schrägen, parallel verlaufenden Linien (Köpergrat), die durch die Aneinanderreihung der Bindungspunkte (Kreuzungspunkte von Kette und Schuß) gebildet werden. Das bekannteste Gewebe in Köperbindung ist der Denim, der blau-weiße Jeansstoff.

Kordelenden keyboard_arrow_down

Schutzkappe am Ende der Kordel, um Ausfransen zu verhindern.

Kordelzug keyboard_arrow_down

Verschlussart mit einer Kordel, die meist in einem Tunnel im Saum verläuft.

Kostüm keyboard_arrow_down

Ein Kostüm besteht grundsätzlich aus zwei Komponenten: Blazer und Rock. Beide Elemente sind aus dem gleichen Material gefertigt und werden durch die Kombination mit einer Bluse, einem Pullover, Shirt oder Body komplettiert.

Kragenweite keyboard_arrow_down

Umfang eines Kragens. Die Kragenweite wird bei Herrenhemden zur Bestimmung der Größe des Hemdes verwendet.

Kräuselkrepp keyboard_arrow_down

Baumwollgewebe; lokale Behandlung mit Natronlauge verleiht dem Kräuselkrepp sein charakteristisches Aussehen.

Kreidestreifen keyboard_arrow_down

Dunkles Wollgewebe mit hellen Kontraststreifen versehen. Durch leichtes Rauen werden die Konturen verwischt.

Krepp keyboard_arrow_down

Gewebe, die durch hochgedrehte Zwirne oder Bindungseffekte einen porösen Griff und ein körniges Oberflächenbild erhalten.

Kreppgarn keyboard_arrow_down

Hochgedrehtes Garn. Ein Gestrick aus diesem Garn hat eine „unruhige“ Oberfläche und einen relativ harten Griff.

Krimmer keyboard_arrow_down

Ursprünglich das lockige Fell von Lämmern der Krim. Heute versteht sich unter dem Begriff eine Pelzimitation. Es handelt sich um Plüschgewebe, für dessen Flor gekräuselte Garne verwendet werden.

Kutschermantel keyboard_arrow_down

Langer, weiter Mantel mit Schlitzen ursprünglich für Reiter entwickelt, um vor Staub, Schmutz und Regen zu schützen.

Lagenlook keyboard_arrow_down

Der sogenannte Lagenlook besteht aus der Kombination von verschiedenen Kleidungsstücken, übereinander getragen (Lagen).

Lamahaar keyboard_arrow_down

Lamahaar zeichnet sich durch ausgleichende, natürliche Wärme aus. Das Haar ist sehr unempfindlich und hält Schmutz und Feuchtigkeit ab.

Lamé keyboard_arrow_down

Feine Metallfäden, die von Mohair, Viskosefilamentgarnen oder synthetischen Fäden umsponnen sind.

Lammwolle keyboard_arrow_down

Lammwolle ist die Schurwolle von bis zu 6 Monate alten Jungtieren. Sie ist zwar kurz und wenig fest, aber besonders fein und weich und wird meist für Strickwaren verwendet. Da sie „nicht kratzt“, kann sie direkt auf der Haut getragen werden.

Lancé keyboard_arrow_down

Gewebe mit Mustern, bei denen die Figur von besonderen Fäden (Lancierschuss, Lancierkette) gebildet wird.

Laser/Lasergravur keyboard_arrow_down

Logos oder Motive werden mit Lasern direkt ins Textil gebrannt. Diese Lösung hält für immer und funktioniert hervorragend auf Fleece- oder Softshell-Stoffen und sogar über Reißverschlüssen und Nähten.

Laserfolie keyboard_arrow_down

Ideal für Einzelnamen und Kleinserien: Klebbeschichtete Standardfolien werden von Lasern zugeschnitten, entgittert und mit Transferpressen aufgebracht. Diese Vorgehensweise eignet sich etwa besonders für Einzelstücke, mit einfarbigen Motiven oder Schriften.

Latex keyboard_arrow_down

Material aus der Milch des Kautschukbaumes, das sehr elastisch ist. Latex dient unter anderem zur Gewebegummierung, bzw. zur Herstellung von Gummifäden.

Laugieren keyboard_arrow_down

Das Verfahren verursacht eine Schrumpfung des Materials und eine Verbesserung der Farbaufnahme.

Leder keyboard_arrow_down

Haut von einem Tier, die bearbeitet wurde, um sie haltbar zu machen und aus der verschiedene Gebrauchsgüter hergestellt werden. Beispiele sind Schuhe, Taschen, Jacken oder Gürtel.

Lederprint keyboard_arrow_down

Ein lederähnlicher Effekt entsteht durch eine Kombination aus Datenbearbeitung, Schablonentechnik und speziellen Druckfarben. Glatt- und Wildledereffekte in verschiedenen Farbtönen und Narbungen sind möglich.

Leger keyboard_arrow_down

Auch: lässig; Stil, bei dem die Kleidung nicht formell, aber für einen bestimmten Anlass passend ist.

Leinen keyboard_arrow_down

Naturfaser aus Flachs hergestellt. Wird hauptsächlich für Sommerkleidung aufgrund der kühlenden Eigenschaft verwendet. Es ist trotz allem strapazierfähig und reißfest, aber leider knittert das Gewebe leicht.

Leinwandbindung keyboard_arrow_down

Wird auch Tuchbindung genannt. Sie ist die älteste und auch einfachste Art der Fadenverkreuzung.

Leistentasche keyboard_arrow_down

Tasche, die am Eingriff durch einen zusätzlich aufgenähten, doppelt gelegten Stoffstreifen (Leiste) verstärkt wird. Die Leiste, deren Breite variieren kann, wird angenäht oder aufgebügelt.

Liberty keyboard_arrow_down

Leinwandbindige Baumwollgewebe, bedruckt mit kleingemusterten Streublümchen.

Lidokragen keyboard_arrow_down

Der Lidokragen ist ein offener Kragen ohne Knopf am Stehkragen. Die Schenkel sind sehr weit gespreizt mit erhöhtem Stehkragen. Hinten befindet sich eine Passe.

Links-Links (Strickart) keyboard_arrow_down

Bei dieser Strickart wechselt immer eine rechte und eine linke Maschenreihe. Beide Warenseiten sehen gleich aus und zeigen nur linke Maschen.

Liquette keyboard_arrow_down

Jacke, gestaltet wie ein Hemd. Seitliche abgerundete Schlitze ermöglichen das Tragen über der Hose.

Loafer keyboard_arrow_down

Schlupfschuh ohne Verschlüsse mit Absatz.

Lochstickerei keyboard_arrow_down

Stickerei, bei der Löcher vorgebohrt und dann umnäht wurden.

Loden keyboard_arrow_down

Loden ist ein Streichgarngewebe, dessen strapazierfähige und wetterfeste Eigenschaften besonders geschätzt werden. Besonders bei Trachtenmoden ist dieser Stoff gefragt. Loden entsteht, wenn Wollstoffe gewalkt (gefilzt) und angeraut werden.

Loop keyboard_arrow_down

Gewebe in Leinwandbindung lockeren Charakters. Die Oberfläche ist durch große Schlingen gekennzeichnet, welche durch die Verwendung von Loopzwirnen im Schuss entstehen.

Looplabel keyboard_arrow_down

Label/Etikett, das doppelt gelegt wird, sodass eine Schlaufe entsteht.

Loose fit keyboard_arrow_down

Schnittform, die eher locker und lässig sitzt. Kleidungsstücke in Loose fit sind weiter geschnitten und liegen nicht eng am Körper.

Low profile keyboard_arrow_down

Flach auslaufende Stirnpartie bei Caps (mittel = medium, steil = high).

Lumberjack keyboard_arrow_down

Sportlich geschnittene Jacke mit Taschen, oft geknöpft und mit Rot-Schwarz-Karo.

Lurex keyboard_arrow_down

Bändchenförmiges Effektmaterial mit Metallglanz aus beidseits mit Polyesterfilm beschichteter Aluminiumfolie. Lurex-Fasern werden vor allem in der exklusiven Abendmode für modische Blazer, Kostüme und Blusen verwendet.

Lüster keyboard_arrow_down

Franz. lustre = Oberflächenglanz; glänzender Stoff; für das Gewebe wird Baumwolle als Kette verwendet. Der Schuss kann aus Kammgarn, Mohair oder Alpaka bestehen.

Lycra keyboard_arrow_down

Lycra ist eine hochelastische synthetische Faser. Wird nur in einem geringen Anteil von ca. 20% beigemischt um Elastizität zu erhöhen. Verwendung z.B. bei Bademode und Unterwäsche.

Lyocell keyboard_arrow_down

Lyocell ist eine aus Cellulose bestehende chemisch hergestellte Faser. Sie ist sehr weich, absorbiert Feuchtigkeit, knittert wenig und kann chemisch gereinigt werden. Der Einsatz erfolgt häufig in einer Mischung mit anderen Materialien.

Madras keyboard_arrow_down

Name stammt von indischer Stadt; Gardinenstoff in Dreher- (Gaze-) Bindung mit broschierter Musterung. Heute auch Bezeichnung für buntkarierte Hemden, Blusen und Strandkleider.

Makro-Baumwolle keyboard_arrow_down

Die Bezeichnung „Makro“ darf nur sehr feine, langfaserige und leichte Baumwolle aus Ägypten tragen.

Manschette keyboard_arrow_down

Manschette bezeichnet ein Stoffteil, das den Abschluss des Ärmels bildet und mit normalen Knöpfen oder Manschettenknöpfen verschlossen wird.

Marengo keyboard_arrow_down

Name stammt von Ort in Italien; Wollgewebe mit 2-5% weißem Faseranteil, als Pünktchen sichtbar, der Rest ist in dunklen Tönen gehalten.

Marine-Look keyboard_arrow_down

Inspiriert von der Kleidung der Seeleute, charakterisiert durch die typische Verwendung der Farben weiß und blau, sowie der Ringelmusterung. Goldknöpfe, Seefahrtselemente wie Anker und Leinen, sowie um den Hals gebundene Tücher sind wichtige Elemente zur Gestaltung des Stils.

Marlene-Hose keyboard_arrow_down

Hose mit hohem Bund, geradem weitem Schnitt und Bügelfalten. Benannt nach der ersten Trägerin Marlene Dietrich.

Masche keyboard_arrow_down

Eine Masche ist eine Schlinge aus Garn. Durch Fadenschlingen, die in andere Fadenschlingen eingehängt werden, entstehen Strick- oder Wirkwaren.

Matelassé keyboard_arrow_down

Plastisches Gewebe mit reliefartiger Musterung, die durch einen in das Gewebe eingebundenen „Füllschuss“ entsteht. Die Ware wirkt wie gepolstert und gesteppt. Meist jacquardgemusterte Reliefgewebe.

Matrosenbluse keyboard_arrow_down

Gekennzeichnet durch den Matrosenkragen in Schulterbreite, der in eine gebundene Krawatte übergeht. Stilistische Farben sind weiß und blau.

Maximale Druckfläche keyboard_arrow_down

Artikelabhängige Größe der bedruckbaren Fläche.

Mechanische Ausrüstung keyboard_arrow_down

Der Schwerpunkt der mechanischen Ausrüstung besteht in der Anwendung mechanischer Kräfte auf das Textil, Garn oder den Stoff zur Erreichung des Ausrüstungsergebnisses. Wichtige mechanische Ausrüstungsverfahren sind: Schmirgeln, Scheren, Rauen,Sengen, Beschichten, Walken, Tumbeln, Krumpfen mit Kalandrieren und Gaufrieren.

Medium – fit keyboard_arrow_down

Medium fit bezeichnet die Passform der Kleidung und ist weder besonders weit, noch hauteng geschnitten.

Medium – profile keyboard_arrow_down

Etwas höher auslaufende Stirnpartie bei Caps. Cap kann dadurch weiter nach unten auf die Stirn gezogen werden.

Mehrwegtasche keyboard_arrow_down

Eine Mehrwegtasche zeichnet sich durch ihre Robustheit aus, und kann somit mehrfach genutzt werden. Häufig sind diese aus Stoff oder auch Kunststoff gefertigt.

Melangegarn keyboard_arrow_down

Aus verschiedenfarbigen Fasern (Farbmelange) oder auch verschiedenartigem Material (z.B. Wollqualitäten ==> Fasermelange) gesponnenes Garn (Kammgarnspinnerei).

Meliert keyboard_arrow_down

Aus verschiedenfarbigen Fasern gemischt; häufig bei Pullovern oder T-Shirts angewandt.

Membrane keyboard_arrow_down

Hauchdünne Folie, die zwischen Oberstoff und Futter liegt. Outdoor-Kleidung erhält dadurch eine wasser- und winddichte Beschaffenheit und verfügt dennoch über Atmungsaktivität.

Mercerisieren keyboard_arrow_down

Ausrüstungsverfahren bei Baumwollgarnen und -geweben durch Behandlung mit Natronlauge. Mercerisierte Baumwolle erhält eine erhöhte Festigkeit und Dichte sowie einen waschbeständigen Glanz.

Merchandising keyboard_arrow_down

Engl.: Vermarktung, Verkaufsförderung; Ware mit Werbung für beispielsweise Bands, Künstler oder auch Sportvereine, insbesondere Fußball-Clubs.

Merino keyboard_arrow_down

Dieser Wolltyp vom Merinoschaf liefert feine bis sehr feine Qualität. Sie ist stark gekräuselt und hat einen weichen Griff. Merino ist eine sehr hochwertige Wolle.

Merinowolle keyboard_arrow_down

Besonders feines, weiches und stark gekräuseltes Haar der Merinoschafe.

Mesh keyboard_arrow_down

Mesh (engl.) bezeichnet ein luftdurchlässiges Textil-Netzgewebe aus Polyamid. Angenehm weich zu tragen, knitterarm, reißfest, läuft nicht ein und trocknet sehr schnell. Wird häufig im Sportbereich eingesetzt.

Metallic-Print keyboard_arrow_down

Mit einer speziellen Druckpaste kann ein metallisch glänzender Effekt simuliert werden. Neben den üblichen Gold- und Silbereffekten, können auch andere Farbtöne realisiert werden.

Metallösen keyboard_arrow_down

Mit einem Metallrand verstärkte Löcher.

Metamerie keyboard_arrow_down

Durch unterschiedliche Farbspektren verschiedener Lichtquellen (Tageslicht, Neonlicht, Glühlampenlicht) kann es je nach Farbton zu Abweichungen (Metamerie) bzgl. des wahrgenommenen Farbeindruckes kommen. Zum Abmustern der Druckfarben werden in der Produktion einheitliche und genormte Lichtbedingungen (D 65) in speziellen Lichtkabinen simuliert.

Micro-Faser keyboard_arrow_down

Diese Filamente gehören zu den Höchstleistungsfasern, sind sehr geschmeidig, strapazierfähig und haben einen seidigen Griff.

Micro-Polyester keyboard_arrow_down

Sehr weiches, formbeständiges Gewebe aus engen Webungen der Mikrofasern. Kleidung aus Micro-Polyester hat Eigenschaften wie Wasserdampfdurchlässigkeit (Schweiß verdampft durch die Stoffporen), ist schnell trocknend, winddicht und wasserabweisend.

Microfleece keyboard_arrow_down

Leichtere, dünnere Variante von Fleece; trotzdem wärmend und geschmeidig.

Miederrock keyboard_arrow_down

Figurformender Rock, meist mit Elasthan oder Nylon. Gekennzeichnet durch einen breit gestalteten Bund, der die Taille umschließt und sie somit betont.

Mikro-Twill keyboard_arrow_down

Kleinere Struktur des Baumwollgewebes als bei Twill.

Mikrofaser keyboard_arrow_down

Mikrofasern sind Chemiefasern aus Polyamid oder Polyester, die feiner als Seide sind. Sie können extrem dicht gewebt werden, sind anschmiegsam, weich und reißfest und werden vor allem für Sport- und Wetterkleidung verwendet.

Milano-Rib keyboard_arrow_down

Strickart, bei der ein „quergestreiftes“ Muster entsteht. Es ist sehr stabil und fest.

Mill Cure keyboard_arrow_down

(mill = Mühle, cure = behandeln) Verfahren zur Veredelung. Eigenschaften: bügelarm, formstabil und waschbar. Das Gewebe wird bereits vor der Konfektion mit speziellen Kunstharzen imprägniert und danach bei hoher Temperatur getrocknet. Bei diesem Vorgang geht die Faser mit den Kunstharzen eine neue molekulare Verbindung ein. Durch dieses Verfahren erhält die Ware die eben genannten Eigenschaften, und die Trageeigenschaften der Baumwolle werden praktisch nicht verändert.

Mill Washed keyboard_arrow_down

Der Stoff wird schon beim Weber mehrmals speziell gewaschen, um Einlaufen zu verhindern. Durch dieses Verfahren bekommt das Gewebe auch einen weichen Griff.

Mille fleurs keyboard_arrow_down

Franz. Mille fleurs = tausend Blumen. Recht dicht angeordnete Streublümchen, die über dem gesamten Stoff verteilt sind.

Modal keyboard_arrow_down

Modalfasern (CMD) sind veränderte Viskosefasern aus reiner Zellulose mit höherer Nassfestigkeit und baumwollähnlichen Eigenschaften. Modal wird häufig mit Baumwolle gemischt.

Mohair keyboard_arrow_down

Mohair heißt die Wolle der Angora-Ziege (nicht zu verwechseln mit Angora, der Wolle des Angora-Kaninchens). Mohair ist leicht und warm. Es wird für edle Pullover und Schals verwendet.

Moiré keyboard_arrow_down

Moiré (frz.: „marmorieren“) ist ein Gewebe mit einer Maserung, die Wasserwellen oder Holz ähnlich sieht, meist aus Seide, Viskose oder Kunstfasern hergestellt.

Mokassin keyboard_arrow_down

Weicher, absatzloser Lederschuh. Meist mit einem Einsatzteil auf dem Fußrücken.

Molton keyboard_arrow_down

Weiches, leinwandbindiges Baumwollgewebe – beidseitig geraut, in mittlerer bis schwerer Qualität. Verwendung in der Veranstaltungstechnik, als Tischunterlage oder als Stoffwindeln.

Montana-Ausschnitt keyboard_arrow_down

Weitgeschnittener Kragen mit ovaler Form.

Mouliné keyboard_arrow_down

Durch die Verwendung von Moulinézwirnen (Zwirne aus verschiedenfarbigen Garnen) entsteht das gesprenkelte Gewebe.

Mull keyboard_arrow_down

Baumwollgewebe in Leinwandbindung. Durch die sehr lockere Einwebung der Kett- und Schussfäden entsteht das typische Warenbild.

Musselin keyboard_arrow_down

Der Stoff wird aus Baumwolle hergestellt, ist fein, leicht und mit orientalischen Mustern versehen. Wird vor allem für Blusen und Sommerkleider verwendet.

Nachhaltigkeit keyboard_arrow_down

Schlagwort im Rahmen von Konzepten, die gegen den weiteren Raubbau an natürlichen Ressourcen (insbesondere fossiler Energieträger wie Öl) gerichtet sind und die umfassende Energie-Einsparmaßnahmen vorsehen sowie eine effektive Nutzung erneuerbarer Energien anstreben, z.B. im Bereich der Produktion von Textilien.

Nackenband keyboard_arrow_down

Band, im Nackenbereich des Hemdes eingearbeitet.

Nackendruck keyboard_arrow_down

Statt eines Etiketts kann ein Logo oder Wunschmotiv auf der Innenseite in den Nackenbereich gedruckt werden.

Nackenspiegel keyboard_arrow_down

In den Nacken eingearbeiteter Stoff-Halbmond. Hier können bei Sonderanfertigungen Logos eingestickt oder Etiketten aufgenäht werden, ohne dass die Nähte im Rückenteil des Hemdes ersichtlich sind.

Nadelstreifen keyboard_arrow_down

Nadelfeine Streifen in Kammgarnstoffen durch das Trennen von 1 bis 2 kontrastierenden Kettfäden. Verwendung vor allem bei Herren Anzügen.

Nadelzug (Strickart) keyboard_arrow_down

Gestrickart, bei der durch das Ausschalten (»Ziehen« der Nadeln) von einzelnen Nadeln eine Rippoptik entsteht. Die Ware ist stabiler und weniger elastisch als »echte« Rippen.

Nähte getaped keyboard_arrow_down

Die Nähte des Kleidungsstückes werden mit einem Band (engl. tape) überklebt, um zu verhindern, dass z.B. Feuchtigkeit durch die Naht gelangt. Wird häufig bei Outdoorkleidung angewendet.

Nanosphere® keyboard_arrow_down

Imprägnierung mit natürlichem Antihaft- und Selbstreinigungseffekt. Wasser u. Schmutz abweisend.

Napoleonkragen keyboard_arrow_down

Hoher Umlegekragen mit breitem Steg. Vorbild sind Uniformen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

Nappaleder keyboard_arrow_down

Nappaleder wird aus Lamm- , Zickel- und Kalbfellen hergestellt. Um eine größere Fülle zu erreichen, wird das Rohmaterial pflanzlich oder synthetisch nachgegerbt. Diese empfindliche und schwer zu reinigende Lederart wird für Handtaschen, Kleinlederwaren und Lederbekleidung eingesetzt.

New Kent Kragen keyboard_arrow_down

Dieser Kragentyp ist eine Mischung aus Kent – und Haifisch – Kragen. Wird meist mit Krawatte oder Fliege getragen.

Nicki keyboard_arrow_down

Nicki ist ein weicher Maschenstoff mit samtartiger Oberseite. Die samtartige Oberfläche entsteht durch das Aufschneiden der Schlingen. Wird häufig für Pullover und Blusen verwendet.

Nieten keyboard_arrow_down

Ursprünglich sind Nieten kleine Metall-Bolzen, mit denen früher verschiedene Werkstoffe aneinander genietet wurden. Heute werden sie als optische Highlights an vielen Kleidungsstücken wie Jacken oder Schuhen verwendet und stehen für eine „rockigen“ Stil

Norfolk-Jacke keyboard_arrow_down

Typisch für diese Jacke sind ein kurzes Revers, aufgesetzte Blasebalgtaschen mit Klappen, Kellerfalten im Rücken sowie einen Rückengurt. Oft ist diese Jacke braun, beige oder in einem Grünton gehalten.

Norweger-Muster keyboard_arrow_down

Strickmuster, meist in rot/weiß, aber auch in anderen Farben. Typisch sind winterliche Elemente wie Eiskristalle und Tannenbäume.

NOS keyboard_arrow_down

Engl. = Never-out-of-stock. Gemeint sind damit Modelle, die bei den Herstellern ständig ab Lager abgerufen werden können.

Nubukleder keyboard_arrow_down

Typisch für Nubuk-Leder ist die samtige Oberfläche, die durch vorsichtiges Anschleifen auf der Narbenseite entsteht. Das Leder erhält dadurch seine feinsamtige Oberflächenstruktur. Nubuk wird in erster Linie für hochwertige Lederbekleidung, Schuhe und Handschuhe verwendet.

Nylon keyboard_arrow_down

Die erste synthetische Faser, die vollständig aus anorganischen Stoffen besteht (Kohlenstoff, Wasser und Luft). Gute Lichtbeständigkeit, besonders reiß- und scheuerfest, schnell trocknend.

Ursprünglicher Markenname für die erste Polyamidfaser. Dieser Name wird heute jedoch als Gattungsbegriff für Polyamid 6.6 verwandt.

O-Linie keyboard_arrow_down

Runde Konturen zeichnen die Linie aus. Überschnittene Schultern, Tunnelzüge in der Taille oder im Saum verleihen dem Kleidungsstück seine spezifische Form.

Oberhemd keyboard_arrow_down

Ein Oberhemd (von ahd. hemidi, „Hemd, Gewand, Überwurf“) ist ein Kleidungsstück mit Hals- und Armöffnungen, das in verschiedenen Längen und mit verschiedenen Ärmel-, Ausschnitt- und Kragenformen auftreten kann. Heute wird unter dem Begriff Hemd das Herrenoberhemd verstanden.

Occhispitze keyboard_arrow_down

Ital. Occhi = Augen; Spitze bestehend aus aneinandergereihten Bogen- und Ringformen.

offener Ärmelabschluss keyboard_arrow_down

Ärmel ohne Bündchenabschluss. Wird beispielsweise bei kurzärmeligen Polohemden angewendet.

offenkantige Verarbeitung keyboard_arrow_down

Verarbeitungsvariante, bei der Verbindungsnähte sichtbar werden. Auch unter dem englischen Ausdruck „raw cut“ bekannt.

Offsettransfer keyboard_arrow_down

Mit diesem Druckverfahren sind besonders filigrane Rastermotive realisierbar.

ohne Seitennaht keyboard_arrow_down

Ohne Seitennaht werden zum Beispiel Kleidungsstücke hergestellt, die eng auf der Haut liegen – z.B. Unterwäsche oder T-Shirts. Diese werden im Rundstrickverfahren hergestellt und daher nicht zusammengenäht.

Öko-Tex-Standard keyboard_arrow_down

Der Öko-Tex-Standard ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte aller Verarbeitungsstufen (Fasern, Garne, Gewebe, konfektionierte Endprodukte, inklusive Zubehör) entlang der textilen Wertschöpfungskette.

Ombré keyboard_arrow_down

Stufenloser Farbverlauf von hell nach dunkel.

Onlinekatalog keyboard_arrow_down

Katalog, der im Internet hinterlegt ist und daher nur mit einem internetfähigen Endgerät wie PC oder Smartphone abgerufen werden kann.

Op Art – Muster keyboard_arrow_down

Op Art heißt „Optical Art“ und steht für eine Kunstrichtung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die streng geometrischen Muster finden sich als Druckdessins auf Web- und Maschenstoffen, aber auch als Intarsien bei Strickware.

Opalbatist keyboard_arrow_down

Batistgewebe, gekennzeichnet durch einen weißlichen Schimmer, sowie einer lichtdurchlässigen, weichen Beschaffenheit.

Open-End-Garn keyboard_arrow_down

Das Garn zeichnet sich durch Gleichmäßigkeit aus, weist eine hohe Dehnbarkeit auf und haart nur geringfügig; außerdem ist es scheuerfest und griffig.

Organdy keyboard_arrow_down

Baumwollgewebe in Leinwandbindung, welches durch Ausrüstung durchscheinend und steif wird.

Organza keyboard_arrow_down

Organza ist ein leichtes, steifes und transparentes Gewebe. Wird hauptsächlich zur Dekoration oder bei voluminösen Abendkleidern verwendet.

Outdoor-Jacke keyboard_arrow_down

Für Freizeitaktivitäten im Freien bestimmte Jacke, die dementsprechend ausgerüstet ist.

Outfit keyboard_arrow_down

Engl. = Ausstattung. Gesamtheit eines Kleidungsensembles.

Overall keyboard_arrow_down

Engl. overall = „über alles“. Ein Overall ist ein einteiliger Schutzanzug. Er besteht aus einem Hemd und einer Hose, die in der Taille zusammengenäht sind. Beispiele sind der Monteuranzug („Blaumann“) oder der Skianzug.

Overlocknaht keyboard_arrow_down

Bei der Overlocknaht werden die Nahtzugabe und überstehende Fäden des Stoffes abgeschnitten, die Kante versäubert (d.h. umnäht) und so ein Ausfransen des Stoffes verhindert. Da meist mit 3 bis 5 Fäden gleichzeitig gearbeitet wird, sind die Nähte oft deutlich haltbarer als einfache Nähte. Auch unter dem deutschen Begriff „Überwendlichnaht“ bekannt.

Overshirt keyboard_arrow_down

Weitgeschnittenes Hemd mit Kragen. Kann aufgrund des Schnittes über anderen Kleidungsstücken getragen werden.

Oxford keyboard_arrow_down

Typisches, leicht zweifarbiges Hemdengewebe aus kräftiger, ungerauter Baumwolle + Cretonnegrundware.

Karomusterung in Köperbindung mit regelmäßigen dunklen Balken vor hellerem Hintergrund, verwendet bei Hemden oder Oberbekleidung.

Pantonefarben keyboard_arrow_down

Pantone ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das ein heute international verbreitetes Farbsystem entwickelt hat. Dieses basiert auf 14 Grundfarben, die, gemischt mit jeweils unterschiedlichen Farbanteilen, die weiteren Farben des Pantone-Systems darstellen. Jeder Farbe ist dabei eine eindeutige Nummer zugeordnet, um einen internationalen und objektiven Informationsaustausch zu ermöglichen.

Papierkorrektur keyboard_arrow_down

Ist ein Entwurf (per Fax oder E-mail) des fertigen Textiles auf dem der Druckstand, Logo sowie Logogröße erkennbar sind.

Paspel keyboard_arrow_down

Ein Längsstreifen der z.B. als Versäuberung an Säumen dient oder einfach als Verzierung an Teilungsnähten (z.B. farblich abgesetzt). Oft in Kontrastfarbe.

Peach Finish/Peachen keyboard_arrow_down

Peach (engl.)= Pfirsich. Ausrüstung für Stoffe, die durch spezielle Ausrüstung (schmirgeln, sanden) eine sehr weiche Oberfläche bekommen. Auch frz. Peau de Pêche.

Pelerinenärmel keyboard_arrow_down

Relativ lang gestalteter, glockig fallender Ärmel.

Pepita keyboard_arrow_down

Ähnlich der Hahnentritt-Musterung sind dies kleine Karos mit diagonalen Verbindungen, meist in schwarz/weiß.

Petticoat keyboard_arrow_down

Frz.: „petit“ = klein und Engl. „coat“ = Umhang, Mantel; Der Petticoat ist ein knielanger Rock, sehr bauschig, mit Unterrock. Meist ist die Spitze des Unterrocks zu sehen.

Pflegehinweisauflistung keyboard_arrow_down

Liste der Materialien und wie diese gepflegt werden sollen, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten.

Pflegeleicht-Ausrüstung keyboard_arrow_down

Pflegeleicht – Ausrüstung ist die Veredelung des Stoffes, um ihn pflegeleicht zu machen. Textilien sind pflegeleicht, wenn sie (in der Maschine) waschbar, leicht bügelbar sind und schnell trocknen.

Phthalate keyboard_arrow_down

Weichmacher; bewirken, dass Stoffe weicher, flexibler, geschmeidiger und elastischer sind.

Pikee keyboard_arrow_down

Pikee ist ein meist baumwollenes Gewebe mit abwechselnd erhöhten und vertieften Stellen. Es erscheint wie gesteppt (piqué) und gehört zu den Doppelgeweben – Interlock.

Es ist ein leichtes, luftdurchlässiges, waffelartiges Gewebe. Polohemden bestehen meistens aus Baumwoll-Piqué. Auch unter frz. Piqué bekannt.

Pilling keyboard_arrow_down

(Pilling effect) knötchenartige Faserbündelung auf textilen Oberflächen, tritt bei Naturfasern weniger als bei Chemiefasern auf. Entsteht durch permanentes Reiben. Ein zum Pilling neigendes Textil sollte man nie mit Weichspüler behandeln, da weiche Fasern sehr viel stärker zum Verschlingen neigen.

Pilotenhemd keyboard_arrow_down

Körpernah geschnittenes Herrenhemd, versehen mit aufgesetzten Taschen und Schulterriegeln.

Pilotenjacke keyboard_arrow_down

Blouson meist aus Leder oder Nylon gefertigt, winddicht und wasserabweisend. Sie hat ihren Ursprung in der Luftfahrt. Oft auch mit Fellkragen.

Pima Cotton keyboard_arrow_down

Eine besonders feine, langstapelige (=lange Fasern) Baumwolle aus Peru. Zur Schonung der Faser wird Pima Cotton von Hand gepflückt.

Plastisolfarben keyboard_arrow_down

Enthalten PVC-Pulver und einen flüssigen Weichmacher. Bei höheren Temperaturen ab etwa 170 °C absorbiert das PVC- Pulver den Weichmacher, die Farbe geliert. Plastisolfarben besitzen eine gute Deckkraft auf dunklen Textilien.

Plastron keyboard_arrow_down

Als Plastron bezeichnet man eine breite weiße Krawatte. Der Begriff wird auch für Brusteinsätze an Blusen und Hemden gebraucht.

Plissee keyboard_arrow_down

Franz. plissé = gefältelt; unter einem Plissee versteht man eine schmale, regelmäßig gepresste Falte in einem Gewebe, bzw. ein gefaltetes Gewebe. Anordnung und Breite der Falten sind vielfältig.

Polo-Shirt keyboard_arrow_down

Ein Polo-Shirt oder auch Polohemd ist ein Shirt/Hemd mit geripptem Kragen, kurzen Ärmeln mit ebenfalls gerippten, elastischen Bündchen. Es ist ein Klassiker der Sportbekleidung und wurde ursprünglich von Polospielern getragen.

Polyacryl keyboard_arrow_down

Polyacryl ist ein synthetischer Faserstoff mit wollähnlichen Eigenschaften, weshalb er auch oft in Wollmischungen vorkommt. Polyacrylfasern haben eine strukturierte Oberfläche und sind somit leicht anschmutzbar. Sie nehmen nur wenig Feuchtigkeit auf und trocknen damit sehr schnell und laden sich leicht elektrostatisch auf.

Polyamid keyboard_arrow_down

Polyamid ist ein vollsynthetischer Faserstoff, der für Textilprodukte zumeist mit Naturfasern (Wolle, Leinen, Baumwolle) gemischt wird. Hervorstechendste Eigenschaften von Polyamid sind Festigkeit und Formbeständigkeit.

Polyester keyboard_arrow_down

Unter Polyester versteht man die große Familie synthetischer Polymere (Kunststoffe). Synthetische Fasern werden im Schmelzspinnverfahren hergestellt. Besonders reiß- und scheuerfest, elastisch und knitterarm.

Polyester Coolmax Fresh keyboard_arrow_down

Coolmax ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma ADVANSA. Die Oberfläche der Fasern sind größer und können dadurch Feuchtigkeit vom Körper wesentlich schneller wegtransportieren. Das Gewebe trocknet schnell, hält kühl und wird daher hauptsächlich zu Sport- und Arbeitskleidung verarbeitet.

Polyester Thinsulate keyboard_arrow_down

Wärmedämmendes Vlies aus Kunstfaser, das hauptsächlich als Einlage für Kleidung, z.B. Handschuhe oder Winterjacken, eingesetzt wird.

Polyester Vlies keyboard_arrow_down

Deutsche Bezeichnung für einen Veloursstoff, der aus Polyester hergestellt wird (Fleece). Es handelt sich nicht um ein Gewebe, sondern um Maschenware. Fleece wird hauptsächlich für wärmende Funktionsbekleidung im Natursport wie Jacken, Hosen, Mützen, Handschuhe, aber auch Decken, verwendet.

Polynosic keyboard_arrow_down

„Polymere non synthetic“ sind modifizierte Viskose-Spezialfasern, deren Eigenschaften in etwa denen der Baumwolle entsprechen und zellulosische Chemiefasern sind.

Pompon keyboard_arrow_down

Auch zu deutsch Bommel; runde, meist aus Wolle hergestellte Verzierung. Kugelförmig. Meist am Oberkopf einer Mütze angebracht.

Poncho keyboard_arrow_down

Ponchos kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sie sind ein ärmelloser Überwurf im Stil des Indianer-Ponchos. Ponchos sind viereckig, rund oder im Rhombenschnitt gestaltet.

Pongé keyboard_arrow_down

Leinwandbindiges Gewebe aus reiner Naturseide. Charakteristisch ist die leichte, glatte Beschaffenheit des Stoffes, dieser wird ganz entbastet, jedoch nicht beschwert.

Pontetorto (Marke) keyboard_arrow_down

Einer der erfolgreichsten Fleecehersteller. Besonders gut sind die Italiener im Bereich Microfleece.

Popeline keyboard_arrow_down

Quergeripptes, besonders dichtes Gewebe aus Baumwoll-, Woll- oder Kunstfasergarnen. Popeline wird bevorzugt zu sportlichen Hemden oder Blusen und Mänteln verarbeitet.

Prägung keyboard_arrow_down

Veredlungstechnik bei Metallen, z.B. auf Cap-Verschlüssen.

PU Beschichtung keyboard_arrow_down

Polyuretan-beschichtet; dadurch wird das Textil wind- und wasserabweisend.

Puff-Print (einfarbig oder mehrfarbig) keyboard_arrow_down

Beim Siebdruck werden der Farbe bestimmte Partikel beigefügt, die bei der Trocknung durch Hitze aufquellen. So entsteht ein plastischer 3D-ähnlicher Effekt, der nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar ist. Bei gewünschter Mehrfarbigkeit besteht die Möglichkeit, den Puff-Print mit HD-Druck zusätzlich zu bedrucken und einzufärben.

Puffärmel keyboard_arrow_down

Kleiner, stark gebauschter Ärmel mit Bündchen.

Pullunder keyboard_arrow_down

Ärmelloser Pullover, der über Hemden oder Blusen getragen wird.

Punktdichte keyboard_arrow_down

Die Punktdichte ist bei der Bildreproduktion ein Maß für die Detailgenauigkeit einer gerasterten visuellen Darstellung und damit einer der Qualitätsaspekte des technischen Wiedergabeverfahrens. Übliche Einheit der Punktdichte ist „dpi“ (engl. für Punkte pro Zoll).

Quadratisches Panama keyboard_arrow_down

Dies ist ein Begriff aus der Webtechnik. Es wird ein gleichmäßiges Würfelmuster erzeugt.

Quadratmetergewicht keyboard_arrow_down

Angabe für das Gewicht des Textils pro Quadratmeter; für T-Shirts ist eine Grammatur von 160 Gramm/Quadratmeter Standard, bei Sweatshirts sind es 270 Gramm/Quadratmeter und bei Poloshirts 185 Gramm/Quadratmeter. Je höher das Gewicht, desto mehr Baumwolle (oder andere Stoffarten) wurden verarbeitet. Dies ist oft ausschlaggebend für die Stabilität, Lebensdauer und natürlich auch für das Gefühl beim Tragen des Shirts.

Querelastisch keyboard_arrow_down

Stoffe können quer- und längselastisch sein, beides zusammen nennt man bi-elastisch; dies wird durch Zusätze wie Elasthan erreicht. Querelastische Stoffe sind in die Breite dehnbar.

Querrips keyboard_arrow_down

Querrips heißt, dass das Gewebe quer gerippt ist. Dies entsteht durch die Überdeckung der Kettfäden mit ein oder zwei Schussfäden.

Quetschen keyboard_arrow_down

Die Stoffe werden durch zwei Walzen „gequetscht“, um die übrig gebliebene Flüssigkeit (Flotte), in der Textilien gewaschen und gebleicht werden, zu verdrängen.

Quetschfalte keyboard_arrow_down

Eine Quetschfalte sieht aus wie eine Kellerfalte. Einziger Unterschied: Bei der Quetschfalte treffen die Faltenbrüche auf der Innenseite der Faltentiefe aneinander.

Queue de cochon keyboard_arrow_down

Frz.: Queue de cochon = Schweineschwänzchen, Schweif; Dabei handelt es sich bei Textilien um große und kleine Noppen.

Raglan keyboard_arrow_down

Auch Raglanärmel; so bezeichnet man es, wenn Ärmel- und Schulterpartie in einem Stück geschnitten sind. Die Ärmeleinsatznaht verläuft in der typischen Optik diagonal vom Armloch zum Hals.

Rahmensteppung keyboard_arrow_down

Sichtbare Konstruktionssteppung, die an den Kanten einer aufgesetzten oder unterlegten Tasche entlang läuft.

Rahmentasche keyboard_arrow_down

Aufgesetzte Tasche, die rundherum in breiter Form abgesteppt ist.

Rakel keyboard_arrow_down

Das Wort Rakel stammt von dem französischen Begriff ‚racle‘ und bedeutet so viel wie Kratzeisen oder Abstreichholz; In der Drucktechnik flexibles Werkzeug, mit dem überschüssige Farbe von der Druckform abgezogen wird.

Rallye-Jacke keyboard_arrow_down

Die Gestaltung der Jacke ist stark an die Funktionskleidung im Autosport angelehnt. Aus Nappaleder oder einem Lederimitat gefertigt, versehen mit Funktionselementen.

Ramie keyboard_arrow_down

Diese hochwertige Bastfaser aus Ostasien ist fast ausschließlich aus reiner Zellulose, wodurch der Griff etwas härter ist als bei Baumwolle. Ramie ist verrottungsfest, gut anfärbbar, hat eine hohe Elastizität und ist Leinen ähnlich. Außerdem ist die Faser lichtbeständig, verfügt über eine gute Dehnbarkeit und hat eine hohe Saugfähigkeit.

Rapport keyboard_arrow_down

Allgemeine Bezeichnung für die kleinste, immer wiederkehrende Mustereinheit.

Raschelspitze keyboard_arrow_down

Art der Spitze, die hauptsächlich für Unterwäsche verwendet wird. Hergestellt mit der sogenannten Raschelmaschine, die fast unbegrenzte Musterung der Maschenware ermöglicht.

Rastermotiv keyboard_arrow_down

Detailreiches Motiv bestehend aus einzelnen Bildpunkten.

Ratiné keyboard_arrow_down

Frz. ratiné = gekräuselt; Gewebe, dessen Flor zu kleinen Knötchen zusammengedreht wird.

Rauen keyboard_arrow_down

Durch Aufrauen des Stoffes werden die Faserenden an die Oberfläche transportiert. Der Stoff wird weicher, saugfähiger und wärmehaltiger als glatte Waren.

Rautenmuster (Rhombus) keyboard_arrow_down

Rauten oder auch Rhomben werden als Allover-Muster oder platziert als Schmuckelement eingesetzt. Typisches Dessin für Intarsien-Pullover.

Raw Denim keyboard_arrow_down

Jeansstoff, der nicht gewaschen und in unbehandelter Form zur Jeanskleidung verarbeitet wird. Durch mehrmaliges Tragen und Waschen verliert dieser zum Teil seine ursprüngliche Farbe.

Rayé keyboard_arrow_down

Frz. rayé = gestreift; Sammel- und Zusatzbezeichnung für längsgestreifte Stoffe, z.B. durch Verwendung verschiedenartiger Kettfäden.

Rechts-Rechts (Strickart) keyboard_arrow_down

Rechts/Rechts wird auf zwei Nadelbetten hergestellt, bei denen sich die Nadeln versetzt gegenüber stehen. Beide Warenseiten zeigen rechte Maschen.

Redingote keyboard_arrow_down

Taillierter Mantel, zum Saum hin ausgestellt, oft zweireihig geknöpft, sowie mit Reverskragen versehen.

Reflektoren keyboard_arrow_down

Das Gewebe wurde speziell behandelt, so dass darauf treffendes Licht reflektiert wird. Dieses Gewebe wird meist punktuell oder in Streifen verarbeitet.

Regimentalstreifen keyboard_arrow_down

Ein- oder mehrfarbiges Streifenmuster bei Krawatten oder Herrenhemden.

Regular fit keyboard_arrow_down

Regulärer, normaler Schnitt bei Oberbekleidung und Hosen. Kleidung mit diesem Schnitt ist gerade geschnitten, weder weit, noch besonders eng anliegend. Dadurch entsteht Bewegungsfreiheit und ein bequemer Sitz des Kleidungsstückes.

Reiter-Stil keyboard_arrow_down

DOB-Stil, der sich an der Reitsportkleidung ausrichtet. Typisch sind taillenbetonte Sakkos (oft mit Schoß) und um Hüfte und Oberschenkel weitere und unten eng anliegende Hosen (zu Stiefeln).

Reliefstruktur keyboard_arrow_down

Plastisch hervortretende Strukturen in Geweben und Maschenware besitzen eine sogenannte Reliefstruktur.

Renforcé keyboard_arrow_down

Renforcé ist eine Standardwebart für Baumwollstoffe in Leinwandbindung. Das mittelfeine, glatte Gewebe wird häufig zur Herstellung von Bettwäsche und Hemden verwendet. Das strapazierfähige Material und die Beschaffenheit der Oberflächenstruktur schafft auch die ideale Voraussetzung zum Bedrucken des Stoffes.

Reservedruck keyboard_arrow_down

Kombinierte Drucktechnik, bei der die Anfärbung des Gewebes musterbedingt an bestimmten Stellen durch Auftragen eines mechanisch oder chemisch wirkenden Reservierungsmittels verhindert wird.

Retro-Look keyboard_arrow_down

Bei diesem Stil werden Elemente vergangener Modestile neu interpretiert und übernommen.

Reversible keyboard_arrow_down

Frz. reversible = umkehrbar; allgemeine Bezeichnung für Stoffe mit unterschiedlichen Warenseiten, also für beidseitig verwendbare Gewebe. Auf einer Seite treten die glänzenden, auf der anderen die matten Kettfäden in Vorschein.

Ribstop keyboard_arrow_down

Rutschhemmend; so bezeichnet man Stoffe, die in einer bestimmten Technik gewebt sind und dadurch besonders reißfest sind. Man erkennt diesen Stoff an der so genannten Rechenkästchenstruktur.

Richelieu – Stickerei keyboard_arrow_down

Ausschneidstickerei, bestehend aus zwei Reihen Schlingstich, zusammengehalten von Verbindungsstäbchen. Nach Beendigung des Stickens wird der Grundstoff herausgeschnitten und die Felder mit verschiedenen Sticharten eingefasst und ausgefüllt.

Riegel keyboard_arrow_down

Stoffteil zur individuellen Einstellung der Weite, z.B. am Ärmel.

Rinderspaltleder keyboard_arrow_down

Rindleder ist sehr dick, so dass es gespalten werden kann, um mehrere Schichten zu erhalten. Je nach Verwendung werden die Schichten verarbeitet, wobei die Oberste die festeste ist.

Rindleder keyboard_arrow_down

Rindleder ist ein rustikales, derbes und widerstandsfähiges Leder, welches von Ochse, Kuh oder Stier stammt. Wird häufig für Schuhe und Jacken verwendet.

Ring Denim keyboard_arrow_down

Sehr unebene Warenoptik mit weichem Griff erzeugt durch Ringgarn. Ringgarn besitzt absichtliche Verdickungen im Faden. Die optisch hervortretenden Dünn- und Dickstellen werden durch das Stone-Washed -Verfahren noch sichtbarer.

Ringelmuster (Strickart) keyboard_arrow_down

Musterungsart, bei der verschiedene Farben im Wechsel hintereinander verstrickt werden.

Ringspinnverfahren keyboard_arrow_down

Beim Ringspinnverfahren werden kürzere Fasern ins Garn eingebracht, indem sie in Richtung der längeren Fasern ausgerichtet werden. So entsteht ein glatteres, haltbareres Garn, das sich zudem angenehmer anfühlt.

Ripp-Paspel keyboard_arrow_down

Die Paspel ist ein Abschluss an Stoffrändern aus einem meist andersfarbigen Band, das wulstartig über die Kante genäht wird. Ripp-Paspel ist dementsprechend eine Paspel aus Ripp-Gewebe.

Rippbündchen keyboard_arrow_down

Das Bündchen ist angenäht und in Rippoptik gestaltet. Wird z.B. beim Poloshirt verwendet.

Rippe (Strickart) keyboard_arrow_down

Bei der Herstellung gerippter Ware stricken nur ausgewählte Nadeln. Durch die Nadeln, die nicht stricken, entsteht ein senkrechter Rippeffekt. Diese Ware ist sehr querelastisch.

Rippkragen keyboard_arrow_down

Kragen in Ripp-Optik. Verwendung z.B. bei Jacken.

Rips keyboard_arrow_down

Alle Stoffe mit Rippenoptik (Längs- und Querrips), die aus feinfädigen Kammgarnen gewebt werden.

Rockhose keyboard_arrow_down

Hose, die durch den weiten Schnitt einem Rock ähnlich sieht.

Röhrenhose keyboard_arrow_down

Röhrenhosen sind in Form einer Röhre geschnitten und liegen bis zu den Knöcheln eng an den Beinen an.

Romantiklook keyboard_arrow_down

Bei diesem Stil werden romantische Elemente, wie z.B. Rüschen verwendet. Farblich wird auf Pastell und helle Naturfarben mit floralen Mustern gesetzt.

Römer-Sandaletten keyboard_arrow_down

Flache Sandalen, die durch Lederbänder am Fuß gehalten werden. Die Bänder können auch um das Bein gewickelt sein. Gelegentlich wird der Look durch dekorative Elemente verschönert.

Rückengurt keyboard_arrow_down

Gurt, der zur Dekoration und auch zur Anpassung der Weite im Rücken von Mänteln und Jacken eingearbeitet wird.

Rundstrick keyboard_arrow_down

Bei der Rundstrickmaschine sind die Nadeln kreisförmig angeordnet. Die Grundware für den Sweat- und Shirtbereich wird auf Rundstrickmaschinen hergestellt. Das fertige Gestrick wird Schlauchware genannt, da die produzierte Ware die Maschine als langer Schlauch verlässt.

Rundum gesäumt keyboard_arrow_down

Saum, der rund um das Stoff-/Bekleidungsstück geht. Manche Stoffe können ohne Saum verarbeitet werden, da diese nicht ausfransen. Allerdings ist ein Saumabschluss optisch ansprechender.

Rüschen keyboard_arrow_down

Gekrauste, gefaltete oder plissierte Bänder aus Stoff oder Spitze, die als schmückender Besatz dienen.

Rutschstopper keyboard_arrow_down

Gummierter Aufdruck (meist auf Socken), um ein Wegrutschen auf glatten Böden zu vermeiden.

Safari-Stil keyboard_arrow_down

Kleidungsstücke (für den Sommer) mit Details wie z.B. Schulterriegel, Knopfleisten, Metallknöpfen, aufgesetzten Taschen, oftmals mit Gürtel. Meist in Naturqualitäten und neutralen Farben wie khaki oder beige.

Safety-Taschen keyboard_arrow_down

Engl. für „Sicherheitstasche“. Innentasche bei Mänteln, Jacken und Hosen mit Klett-, Knopf- oder Reißverschluss.

Samt keyboard_arrow_down

Aufwendig hergestelltes Gewebe; zwischen zwei Gewebeschichten, die das Grundgerüst bilden, wird ein zweiter Kettfaden zu Schlaufen verwebt. Im letzten Schritt werden die Schlaufen in der Mitte durchtrennt, so dass zwei Bahnen Samt entstehen. Die Florhöhe kann dabei gleich oder verschieden sein, beträgt jedoch maximal zwei Millimeter. Ursprünglich meist aus Seide oder Kaschmirwolle, heute kommt auch immer häufiger Baumwolle zum Einsatz.

Sand-Washed keyboard_arrow_down

Maschinell oder von Hand bearbeitete Stoffe, die vorgewaschen wurden. Durch das spezielle Verfahren entsteht eine abgetragene Optik („Used Look“) an Gesäß, Knien und Taschen. Ähnlich der Stone-Wash-Technik, sind die Steine hier nur sehr viel kleiner. Wird meist bei Jeans verwendet.

Sanforisieren keyboard_arrow_down

Maschinelles Schrumpfen des Gewebes vor der Verarbeitung, um zu gewährleisten, dass die Kleidung nicht beim Kunden schrumpft. Auch als Krumpfen bekannt.

Sarong-Hose keyboard_arrow_down

Sehr weit geschnittene Hose aus fließendem Stoff, meist zum Wickeln bzw. Binden.

Sarouel keyboard_arrow_down

Orientalische Hosenform, bei der der Schritt sehr tief, fast zwischen den Knien, liegt. Ab den Knien liegt die Hose an den Beinen an.

Satin keyboard_arrow_down

Glatter Stoff mit glänzender Optik. Durch eine ausgeklügelte Webart ist es möglich, diesem wertvollen Gewebe zwei unterschiedliche Seiten zu geben: Eine ganz glatte, kostbar glänzende (sie wird meist nach außen verarbeitet) und eine eher matte, etwas unregelmäßigere.

Sattelsticheinfassung keyboard_arrow_down

Optische Naht um den Rand der Stoffkante herum.

Saum keyboard_arrow_down

Der Saum ist der Rand des Textils. Meist umgeschlagen vernäht, um eine saubere Kante zu erzeugen und Ausfransen zu verhindern.

Säume mit Ziernähten keyboard_arrow_down

Ziernähte z.B. in anderen Farben oder verschiedenen Sticharten, um Muster zu erzeugen. Siehe auch Saum.

Schalkragen keyboard_arrow_down

Kragenform, bei der der Kragen nahtlos mit dem Revers verbunden ist.

Schärpe keyboard_arrow_down

Franz. écharpe = Armbinde; bezeichnet ein breites Band, das zur Dekoration über der Kleidung an der Taille, dem Oberarm oder umgehängt von der Schulter zur gegenüberliegenden Hüfte getragen wird.

Schichtenlook keyboard_arrow_down

Das Outfit besteht aus mehreren Lagen verschiedener Kleidungsstücke übereinander in verschiedenen Längen.

Schillerkragen keyboard_arrow_down

Offener, breiter Hemdkragen, der durch die weite Form über dem Jackenkragen getragen wird. Kam zur Zeit Friedrich Schillers in Mode.

Schirmrock keyboard_arrow_down

Glockenrock, charakterisiert durch seine schirmartig aufspringenden Falten.

Schlauch/Tubular (Strickart) keyboard_arrow_down

Abschlussvariante bei Flachstrick, bei der abwechselnd das vordere und das hintere Nadelbett arbeitet.

Schlitzausschnitt keyboard_arrow_down

Senkrecht eingeschnittener, sehr schmaler Kragen, der die vertikale Linie des Körpers betont.

Schlupfbluse keyboard_arrow_down

Bluse, die über den Kopf gezogen werden muss, da keine durchgehende Knopfleiste vorhanden ist.

Schluppenbluse keyboard_arrow_down

Anstatt eines Kragens sind lange, schalartige Bänder am Halsausschnitt befestigt, die z.B. zu Schleifen geknotet werden.

schmaler Schnitt keyboard_arrow_down

Körpernaher, engerer Schnitt. Auch unter dem engl. Begriff „Slim Fit“ bekannt.

Schmirgeln keyboard_arrow_down

Oberflächenbehandlung von Sweat- oder Shirtware, die einen angenehmen, weichen Griff erzeugt.

Schnelltrocknend keyboard_arrow_down

Das Gewebe ist entsprechend hergestellt oder bearbeitet, um eine schnelle Trocknung zu gewährleisten (z.B. Badeanzüge).

Schonwäsche keyboard_arrow_down

Empfindliche Kleidungsstücke sollten per Schonwaschgang (meist bei 30 Grad Celsius) gewaschen werden, um die Fasern nicht zu verletzen und eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten.

Schottenkaro keyboard_arrow_down

Woll- oder Baumwollgewebe, das großkariert und in kräftigen Farben gestaltet ist.

Schubtasche keyboard_arrow_down

Senkrecht angeordnete Leisten- oder Paspeltaschen.

Schurwolle keyboard_arrow_down

Hochwertige Naturfaser, die durch die Schur von Schafen gewonnen wird. Dabei handelt es sich um Wolle, die noch keinen Spinn- oder Filzprozess durchlaufen hat. Reine Schurwolle wird vorwiegend für hochwertige Bekleidungs- und Heimtextilien eingesetzt und ist mit dem Wollsiegel gekennzeichnet.

Schürze keyboard_arrow_down

(Über der Kleidung getragenes) vor allem die Vorderseite des Körpers [teilweise] bedeckendes, mit angenähten Bändern um Taille und Hals gehaltenes Kleidungsstück, das besonders zum Schutz der Kleidung bei bestimmten Arbeiten dient.

Scotchguard Ausrüstung keyboard_arrow_down

Geschützte Bezeichnung für eine Fleckenfreiveredlung von Textilien durch Behandlung mit Flourcarbonpräparaten bei 150 Grad Celsius, wodurch sie wasser- und schmutzabweisend sowie formbeständig werden.

Seersucker keyboard_arrow_down

Bezeichnung für einen Krepp-(Borken-)effekt, hervorgerufen durch die Gewebekonstruktion (unterschiedlich gespannte Kettfäden oder Einsatz unterschiedlich schrumpfender Garne), durch Prägung oder durch Chemikalien (z.B. Natronlauge). Baumwoll- oder Polyestergewebe, wird häufig für Bettwäsche und Freizeitbekleidung verwendet. Es ist knitterfrei und verhindert Schweißbildung aufgrund der reliefartigen Struktur.

Seide keyboard_arrow_down

Seide ist eine hochwertige Naturfaser, die aus den Kokons gezüchteter Seidenraupen gewonnen und in Seidenspinnereien zu einem edlen Stoff mit weiß schimmerndem Glanz verarbeitet wird. Seide isoliert und ist dabei sehr leicht, neigt wenig zum knittern, ist aber empfindlich gegenüber hohen Temperaturen, Wasserflecken und Abrieb.

Seidensatin keyboard_arrow_down

Kostbares Atlasgewebe mit glatter Oberfläche und brillantem Glanz.

Sengen keyboard_arrow_down

Bei diesem Verfahren wird das Baumwollgewebe schnell an einer heißen Flamme vorbeigeführt, um überstehende Fasern zu verbrennen. Dadurch wird die Oberfläche glatter und Pillingbildung verhindert.

Setalana keyboard_arrow_down

Setalana ist der Markenname für Strickwaren aus einer besonderen Mischung von 70% Schurwolle (Merino extrafein), 20% Seide und 10% Kaschmir. Es vereint die guten Eigenschaften aller drei Edelqualitäten.

Shetlandwolle keyboard_arrow_down

Shetlandwolle ist die Bezeichnung für wenig gekräuselte, etwas gröbere Wolle, die für sportliche Textilien verwendet wird.

Shiftkleid keyboard_arrow_down

Moderne Interpretation des Etuikleids. Gekennzeichnet durch geradlinigen, dennoch figurbetonten Schnitt, kurze Ärmel (oder ärmellos), ein subtiles Dekolleté und in der Regel reicht es bis zum Knie.

Single Jersey keyboard_arrow_down

Single-Jersey ist einflächig, was bedeutet, dass auf der einen Seite nur rechte und auf der anderen Seite nur linke Maschen zu sehen sind. Der Stoff ist leicht, elastisch und dünn, jedoch anfällig für Laufmaschen. Wird hauptsächlich für feine T-Shirts verwendet.

Slipon keyboard_arrow_down

Knielanger, gerade geschnittener Mantel mit Kragen, verdeckter Knopfleiste und Raglan- oder tief eingesetzten Ärmeln.

Smartphone-Tasche keyboard_arrow_down

Meist innen liegende Tasche. Die Größe ist so gestaltet, dass ein Smartphone hineinpasst. Oft mit Klettverschluss.

SMETA Auditierung keyboard_arrow_down

SMETA steht für „Sedex Members Ethical Trade Audit“ und behandelt die Auditierung von ethisch nachhaltiger Produktion in der Lieferkette. Eine Auditierung nach SMETA ist relevant für Lieferanten, die ihren Kunden gegenüber ihr ethisches Handeln nachweisen wollen.

Softshell keyboard_arrow_down

Softshell wird hauptsächlich für Jacken im Outdoorbereich verwendet. Es bietet die Vorzüge zweier Schichten in einem Produkt. Innen isolierend, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend. Außen wind- und wasserabweisend.

Sonderanfertigung keyboard_arrow_down

Anfertigung, abweichend von den Standards genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Sowohl in der Passform, als auch im Druck oder der Veredelung.

Sonnenplisseerock keyboard_arrow_down

Glockenrock. Falten verleihen dem Rock sein an einen Fächer angelehntes Aussehen.

Spandex keyboard_arrow_down

Spandex ist eine stark dehnbare synthetische Faser, die anderen Materialien zur Erhöhung der Elastizität beigemischt wird.

Sparkling-Effekt keyboard_arrow_down

Starkes Glitzern im Tages- und Kunstlicht, durch die Einarbeitung von Perlon- oder Nylongarnen.

Spatenkragen keyboard_arrow_down

Weich fallender Ausschlagkragen in der Form eines Trapezes.

Spencer keyboard_arrow_down

Körperbetonende Jacke in Taillenlänge. Typische Form auch für Trachtenmode.

sportive Ware keyboard_arrow_down

Lässige Freizeitbekleidung mit sportlichem Schnitt, die an Sportbekleidung erinnert.

stäbchenverstärkter Kragen keyboard_arrow_down

Kragen wird durch kleine Stäbchen aus Plastik verstärkt, sodass Form erhalten bleibt.

Standard Sortiment keyboard_arrow_down

Sortiment von Waren, die im Katalog vorhanden sind.

Steghose keyboard_arrow_down

Siehe auch Keilhose; eng anliegende Hose mit Steg, der unter der Ferse verläuft, um Hochrutschen zu verhindern.

Stehkragen keyboard_arrow_down

Dieser Kragen ist am Hals hoch aufgestellt, mittlerweile jedoch fast vom Umlegekragen verdrängt.

Stick keyboard_arrow_down

Art der Verzierung. Das Muster oder Logo wird aufgestickt.

Stolenkragen keyboard_arrow_down

Kragen, der die Schulter wie eine Stola bedeckt.

Stone-Washed keyboard_arrow_down

Engl. für „mit Steinen gewaschen“; Auswascheffekt bei Jeanswaren. Die Jeansstücke werden mit Bimssteinen gewaschen, um einen getragenen Look zu verursachen.

Stoßband keyboard_arrow_down

Auch Hosenschonerband genannt. In der Regel 1,5 cm breit, wird linksseitig an die untere Hosenkante genäht. Verhindert das Durchscheuern der Hose.

Straight fit keyboard_arrow_down

Schnittform bei Hosen und Jeans; vom Oberschenkel bis Knöchel praktisch gerade geschnitten.

Strangfärbung keyboard_arrow_down

Färbung von Garnen in Strangform. Das ungespulte und noch nicht verarbeitete Material kann die Farbe besonders gut und gleichmäßig in sich aufnehmen.

Strass keyboard_arrow_down

Strass sind Glassteine, die Diamanten imitieren sollen. Zur Herstellung wird Bleiglas verwendet.

Streichgarn keyboard_arrow_down

Chemiefaser aus Zellulose, die aus natürlichen Rohstoffen (meist Holz) gewonnen wird. Wird meist anderen Fasern vor dem Weben beigemischt. Es verleiht dem Stoff einen fließenden Fall und einen weichen Griff.

Stretch keyboard_arrow_down

Engl. = strecken, dehnen; Stoffe, die unter Verwendung von elastischen Fasern (Elasthan) dehnbar gemacht werden. Die Stoffe können entweder in Längs- oder Querrichtung oder auch in beide Richtungen elastisch sein, letztere nennt man bi-elastisch.

Stretchfleece keyboard_arrow_down

Fleecestoff, der durch Zusatz elastischer Materialien wie Elasthan dehnfähiger wird.

Strichmotiv keyboard_arrow_down

Ein Strichmotiv besteht nur aus 100% Vollfarben, also bspw. ein Orange-Ton und ein Violett-Ton oder nur eine Farbe wie z.B. Schwarz; es gibt keine Verläufe, keine Rasterungen und keine Bilder.

Stückfärbung keyboard_arrow_down

Stückfärbung bezeichnet einen Färbevorgang bei Textilien. Stückfärbung bedeutet, dass die textile Fläche als Ganzes nach dem Weben, Stricken, Tuften etc. eingefärbt wird. Das Verfahren ist preisgünstig, jedoch qualitativ der Garnfärbung unterlegen.

Stufenrock keyboard_arrow_down

Rock, bestehend aus mehreren quer angeordneten Stoffbahnen.

Sublimationsdruck keyboard_arrow_down

Das Wesentliche beim Sublimationsdruck ist die Verwendung eines speziellen Farbstoffes, der durch Hitzeeinwirkung in die Polyesterfaser eindringt und dort mit der Faser eine Lösung eingeht. Dadurch lassen sich sehr gute Farbechtheiten erzielen.

Super-Wash keyboard_arrow_down

Reine Schurwolle wird so veredelt, dass diese im Schonwaschgang bei 30 Grad Celsius gewaschen werden kann. Sie ist filzfrei und pflegeleicht.

Swarovski Elements keyboard_arrow_down

Diese hochwertigen Kristall-Steinchen kommen bei der Verzierung von Textilien zum Einsatz. Swarovski ist der Name der Herstellerfirma.

Sweat keyboard_arrow_down

Sweat ist Maschenware mit dichtem Maschenbild und aufgerauter Innenseite. Im Vergleich zu Jersey dicker und voluminöser.

Sweatshirt keyboard_arrow_down

Pullover aus Sweatstoff. Ursprünglich Name für Sportpullover (zu deutsch „Schwitzhemd“). Heute versteht man darunter einen Freizeit-Pullover.

Swingpockets keyboard_arrow_down

Form von Hosentaschen; typischerweise runde Eingrifftaschen.

Sympatex keyboard_arrow_down

Sympatex ist eine Klimamembrane, die zwischen Ober- und Futterstoff eingearbeitet wird. Dadurch wird das Bekleidungsstück winddicht und wasserabweisend – bleibt aber trotzdem atmungsaktiv.

Tab-Kragen keyboard_arrow_down

Beim Tab-Kragen werden die Kragenschenkel mit einem Druckknopf gehalten. Hemden mit diesem Kragen werden (um den Druckknopf zu verstecken) normalerweise mit Krawatte getragen werden.

Tactel keyboard_arrow_down

Microfaser aus Polyamid. Wird hauptsächlich für Sportkleidung verwendet.

Taft keyboard_arrow_down

Auch Taffet (persisch tafteh = gewebt); leinwandbindiges (taftbindiges) Gewebe aus Seide oder Chemiefäden mit dichter Ketteinstellung, wodurch sich feine Querrippen bilden. Taft dient zum Füttern von Jacken, Hosen, Kleidern und Röcken und ist besonders weich und fein.

taillierter Schnitt keyboard_arrow_down

Kleidungsschnitt, der in der Mitte des Körpers, also an der Taille, schmaler ist.

Tapisserie-Muster keyboard_arrow_down

Konservative Muster in verblassten Farben im Stil von alten Wandteppichen.

Tartan keyboard_arrow_down

Stoffe mit traditionellen Karomustern und Farben. Dienten früher als Erkennungszeichen für schottische Clans (Adelsfamilien).

Taslan keyboard_arrow_down

Lufttexturierverfahren, bei dem ein Pressluftstrahl oder Wasserdampf hoher Temperatur die Filamente eines Fadens verwirbelt und in diesem Zustand fixiert.

Tasmanian wool keyboard_arrow_down

Besonders reine, feine Merinowolle aus Tasmanien.

Techno-Look keyboard_arrow_down

Stoffe aus synthetischen Garnen oder mit Beschichtungen, die technisch-kühl und künstlich wirken. Häufig in metallischen Farben.

Teddy-Plüsch keyboard_arrow_down

Teddy-Plüsch ist ein Kettsamt mit sehr hohem Flor (mind. 3 mm). Die fellähnliche Optik wird durch eine entsprechende Nachbehandlung erzielt.

Teflon keyboard_arrow_down

Haltbarer, unsichtbarer Flecken und Schmutz abweisender Schutz für Stoffe und Leder.

Teflon-Ausrüstung keyboard_arrow_down

Eine Teflonbeschichtung schützt Wollstoffe vor Schmutz, Flecken und Feuchtigkeit, ohne Veränderungen in Griff, Farbe und Struktur zu verursachen.

Teilungsnaht keyboard_arrow_down

Auch als englische Naht bezeichnet. Diese verläuft von der Schulter, über die Brust bis zum Saum. Erspart Rücken-,Brust- sowie Taillenabnäher. Diese Naht ist vor allem für mäßig taillierte Kleidungsstücke mit anliegenden Oberteilen geeignet.

Tellerrock keyboard_arrow_down

Rock mit extrem schwingender, großer Weite. Die Schnittform ist ein Kreis, daher der Name.

Tencel® keyboard_arrow_down

Lyocellfaser auf Zellulosebasis mit angenehmen Trageeigenschaften. In der Regel mit Baumwolle gemischt.

Thermohose keyboard_arrow_down

Hose mit Vliesausstattung und gerauter Innenseite oder Innenhose, die dadurch besonders wärmend ist.

Tight fit keyboard_arrow_down

Eng anliegende Passform bei Kleidungsstücken. Vor allem bei Hosen und Jeans wird dieser Schnitt mit engem, körpernahen Sitz verwendet.

TKG keyboard_arrow_down

Textilkennzeichnungsgesetz; verpflichtet Handel und Hersteller dazu, nur Textilien mit genauen Rohstoffangaben zu verkaufen. Kennzeichnungspflichtig sind Produkte, die mindestens zu 80% aus textilen Rohstoffen bestehen. Seit dem 08.05.2012 vollständig durch die europäische Textilkennzeichnungsverordnung (Verordnung EU Nr. 1007/2011) ersetzt.

Toile keyboard_arrow_down

Glattes und dichtes, weißes Baumwoll-Gewebe auf dem in blau (oder rot) filigrane Ranken und Blüten gedruckt werden. Auch figurale Motive sind üblich.

Topperjacke keyboard_arrow_down

Hüftlange, kastenförmig geschnittene Jacke mit eingesetzten Ärmeln.

Total Easy Care keyboard_arrow_down

Filzfrei-Ausrüstungsverfahren, welches Wolle maschinenwaschbar und trocknergeeignet macht.

TPU Membran keyboard_arrow_down

Die Fasern werden mit Polyurethanen umhüllt und dadurch beständiger. Die Ausrüstung macht das Material wasserdicht, lichtbeständiger, abriebfest und wird z.B. für Sport- und Arbeitskleidung verwendet.

Tragekomfort keyboard_arrow_down

Tragekomfort bezeichnet die Art, wie sich Kleidung beim Tragen anfühlt. Beispiele wären: weich, kratzig, schwer, leicht, angenehm, unangenehm u.a.

Transferdruck keyboard_arrow_down

Die Farbe wird mittels Schablonen auf geeignete Trägerpapiere gedruckt, nach Trocknung mit Hitze und Druck aufs Textil übertragen. Vorteile sind optimale Deckung, Detailwiedergabe und Konturenschärfe.

Trapezlinie keyboard_arrow_down

Modische Formgestaltung der Damenbekleidungsartikel, am häufigsten bei Kleidern und Mänteln, gekennzeichnet durch strenge, nicht abgerundete Formen mit schmäleren Schultern und einem weiteren Saumbereich, so dass sich eine trapezförmige Silhouette ergibt.

Trenchcoat keyboard_arrow_down

Ein einreihiger oder zweireihiger Damen- und Herren-Allwettermantel mit breiteren Revers und einem breiteren Kragen. Ausgeführt im sportlichen Stil mit Steppereien und häufig mit Schulterspangen, Satteln und Raglanärmeln. Hergestellt aus einem glatten leichten Gewebe, das zumeist imprägniert ist.

Triacetat keyboard_arrow_down

Triacetat ist eine zellulosische Chemiefaser, auch Kunstseide (aufgrund der Eigenschaften) genannt.

Trikot/Tricotine keyboard_arrow_down

Frz. tricoter = stricken; mittelschweres, elastisches, weiches, wollartiges Gewebe mit einer mehr oder weniger ausdrucksvollen Rippenmusterung und klarer, nicht verschleierter Optik der Bindung, die an eine Maschenware erinnert.

Trocknergeeignet keyboard_arrow_down

Das Material wurde so veredelt oder ist bereits in der Ursprungsform so ausgestattet, dass man es im Trockner behandeln kann.

Trompetenärmel keyboard_arrow_down

Die Ärmel sind von der Schulter bis zum Ellenbogen eng und ab dort trichterförmig geschnitten, d.h. sie werden immer weiter.

Tropical keyboard_arrow_down

Leichtes, poröses Kammgarngewebe in Tuchbindung, das im Aufbau dem Fresko ähnelt, jedoch leichter und feiner ist. Es wird vor allem für leichte Sommerbekleidung verwendet. Ein typischer Cool Wool Stoff.

Tuch keyboard_arrow_down

Wolliger Streichgarnstoff in Tuchbindung, mit einer durch Walken und Rauen verfilzten Oberfläche. Dadurch ist das Bindungsbild nicht mehr erkennbar. Das Gewebe findet Anwendung für Damenkostüme, Herrenanzüge, Mäntel und Uniformen.

Tüll keyboard_arrow_down

Leichtes, durchsichtiges Gewebe oder Gestrick mit einer feinen Gitterstruktur, hergestellt aus einem Baumwollgarn oder aus einem synthetischen Filamentgarn, aus einem oder zwei Fadensystemen. Tüll findet Anwendung für Damenkleider und Blusen, Gardinen, für Dekorationszwecke oder in technischen Einsatzgebieten.

Tulpenrock keyboard_arrow_down

Rockform, die an der Hüfte weit geschnitten ist und zum Knie schmaler wird.

Tunika keyboard_arrow_down

Langes Oberteil, das über der Hose getragen wird und locker über die Hüfte fällt. Bereits in der Antike, auch von Männern, getragen.

Tunnelzug keyboard_arrow_down

Eingenähtes lockeres Band, mit dem die Weite des Kleidungsstücks reguliert werden kann. Auch als Verschluss bei Taschen zu finden.

Tweed keyboard_arrow_down

Kräftige Streichgarngewebe mit kleinen Bindungsmustern aus meist groben Wollgarnen, auch mit Reißwollbeimischung. Es gibt Anzug-, Kleider- und Manteltweeds.

Tweed Garn keyboard_arrow_down

Grobes Streichgarn mit noppenartigen Verdickungen.

Twill keyboard_arrow_down

Mit diesem englischen Ausdruck für Köper wird ein dichtes Gewebe mit Diagonalstruktur bezeichnet. Es wird z.B. zu Jeans verarbeitet.

Twinset keyboard_arrow_down

Ein Twinset ist eine Kombination aus Pullover und Strickjacke in gleicher Machart.

Twist keyboard_arrow_down

Wollartiges, schweres Gewebe mit einem härteren Griff und einer körnigen, porösen Oberfläche. Hergestellt wird es aus bunten, dreifach gezwirnten Garnen. Die Verwendung mehrfarbiger Garne erweckt den Eindruck einer getüpfelten Oberfläche.

U-Ausschnitt/Rundhals keyboard_arrow_down

Weiter Ausschnitt in Form eines U, ggf. mit zusätzlichen Trägern in Form gehalten.

U-Boot-Ausschnitt keyboard_arrow_down

Ovaler Ausschnitt, der die Schulter im oberen Bereich frei lässt und am Schulterknochen spitz zuläuft.

Überbügelbar keyboard_arrow_down

Druck, der so verarbeitet ist, dass er bei Überbügeln nicht beschädigt wird.

Überdruck keyboard_arrow_down

Im Gegensatz zum Direktdruck, der auf ungefärbte, weiße Ware gedruckt wird, geschieht dies beim Überdruck auf vorgefärbter Ware.

Übergangsmantel keyboard_arrow_down

Mantel aus Baumwolle oder leichtem Wollgewebe, konzipiert für Frühjahrs- und Herbsttemperaturen.

Übernahtstickerei keyboard_arrow_down

Die Verbindungsnaht wird mit einer Stickerei verziert.

Überrock keyboard_arrow_down

Überröcke werden als zweiter Rock über einem anderen Rock getragen. Der Unterrock bleibt dennoch sichtbar.

Überwendlichnaht keyboard_arrow_down

Bei der Überwendlichnaht werden die Nahtzugabe und überstehende Fäden des Stoffes abgeschnitten, die Kante versäubert (d.h. umnäht) und so ein Ausfransen des Stoffes verhindert. Da meist mit 3 bis 5 Fäden gleichzeitig gearbeitet wird, sind die Nähte oft deutlich haltbarer als einfache Nähte. Auch unter dem englischen Begriff „Overlocknaht“ bekannt.

Uhrentasche keyboard_arrow_down

Vorderhosentasche, meist bei Jeans, in unterschiedlichen Variationen, deren Tascheneingriff sehr klein ist und ursprünglich für Taschenuhren gedacht war.

Umetikettierservice keyboard_arrow_down

Die Etiketten aus der Standardware werden herausgetrennt und durch individuelle Etiketten ersetzt.

Umschlagmanschette keyboard_arrow_down

Abschluss des Ärmels, hauptsächlich bei Herrenhemden. Verschlossen werden diese mit Manschettenknöpfen.

Uniformstil keyboard_arrow_down

Inspiriert von Uniformen jeglicher Art. Gekennzeichnet ist der Stil durch seine straffe Linienführung, sowie kontrastreiche Farbgestaltung. Häufig bei Jacken angewendet.

Used Look keyboard_arrow_down

Die fertigen Kleidungsstücke, vor allem Jeans, werden behandelt, um eine „eingetragene“ Optik zu erzeugen.

V-Ausschnitt keyboard_arrow_down

V-förmiger Ausschnitt eines Kleidungsstückes.

V-Linie keyboard_arrow_down

Silhouette gekennzeichnet durch eine stark ausgeprägte Schulterpartie, in Richtung Saum läuft diese dann schmal zu.

Vektorgrafik keyboard_arrow_down

Vektorgrafiken können im Gegensatz zu Rastergrafiken ohne Qualitätsverlust stufenlos skaliert und verzerrt werden, etwa mittels homogener Koordinaten. Außerdem bleiben bei Vektorgrafiken die Eigenschaften einzelner Linien, Kurven oder Flächen erhalten und können auch nachträglich noch verändert werden.

Velourfrottee keyboard_arrow_down

Frotteevelours ist ein gewebter Frotteestoff in Veloursqualität, der sich durch aufgeschnittene Schlingen auszeichnet. Der Stoff erhält dadurch eine samtige Oberfläche, die wiederum eine besondere Farbbrillanz erzeugt.

Velours keyboard_arrow_down

Frz. velours = Samt; wollartiges Gewebe mit einem weichen Griff und samtähnlichen, dichten, kurzen Flor, der die Köper- bzw. Atlasbindung verdeckt.

Veloursleder keyboard_arrow_down

Leder, gekennzeichnet durch eine samtige Oberfläche. Die innere Seite des Leders (Fleischseite) wird geschliffen und geschmirgelt. Es wird besonders gern für anspruchsvolle Damen- und Herren-Lederbekleidung, sowie elegante Schuhe verwendet.

Velvet keyboard_arrow_down

Glattes, aus Baumwolle gefertigtes Samtgewebe mit kurzem Flor, der durch das Schussmaterial gebildet wird.

Velveton keyboard_arrow_down

Baumwollartiges Gewebe mit einer dichten, niedrigen, feinen Flordecke auf der rechten Warenseite, die an ein Veloursleder erinnert. Das in der Kette eingesetzte Garn ist fein, das im Schuss gröber – verwebt in Atlasbindung. Das Gewebe findet Anwendung für Sportbekleidung, insbesondere Jacken, und für technische Einsatzzwecke.

Veredelung keyboard_arrow_down

Bei der Veredelung werden durch verschiedene Behandlungen der Ware, Eigenschaften vermindert oder erhöht (z.B. Antipilling, Filzfreiausrüstung).

Verstürzen keyboard_arrow_down

Zusammennähen zweier Stoffteile. Diese werden dann auf rechts gedreht, um die Nahtzugaben zu verstecken. Die Naht liegt dadurch an der Kante.

Vichy-Karo keyboard_arrow_down

Abgeleitet vom Namen der frz. Stadt Vichy. Ein kontrastreiches, meist zweifarbiges Baumwollkaro, dessen Musterung an ein Schachbrett erinnert.

Vigoureux keyboard_arrow_down

Buntes Phantasiegarn, in mehreren Farben Ton in Ton, mit einer charakteristischen ruhigen Optik. Diese entstehen durch Mischen bedruckter Kammzüge, aus denen wollartige Kammgarne erzeugt werden. Die Bezeichnung wurde vom Erfinder dieser Technologie, dem Franzosen J.S. Vigoureux abgeleitet. Diese Bezeichnung tragen auch qualitativ sehr hochwertige wollartige Gewebe, die aus Vigoureuxgarnen hergestellt sind und für Herrenanzüge und Damenkostüme eingesetzt werden.

Vintage-Look keyboard_arrow_down

Engl. Adjektiv für hervorragend, altehrwürdig, alt, erlesen. Kleidung im Vintage-Look wurde im Retrolook der 1930er bis 1970er Jahre gestaltet. Unter Vintage versteht man in der Mode entweder ein Kleidungsstück aus einer älteren Kollektion eines Designers oder eine auf „gebraucht“ gestylte Mode (Used-Look, künstliche Löcher, zerrissene Stellen, ausgewaschene Farben). Die bekannteste Form von Vintage ist die „verwaschene Jeans“.

Viskose keyboard_arrow_down

Chemiefaser aus Zellulose, die aus natürlichen Rohstoffen (meist Holz) gewonnen wird. Wird meist anderen Fasern vor dem Weben beigemischt. Es verleiht dem Stoff einen fließenden Fall und einen weichen Griff.

Vlies keyboard_arrow_down

Im ursprünglichen Sinn das Haarkleid des Hausschafes, insbesondere die in einem flachen Stück zusammenhängende Wolle nach der Schur.

Vliesstoff keyboard_arrow_down

Vliesstoffe sind flexible, bauschige, voluminöse, textile Flächengebilde, die durch chemische, mechanische oder thermische Verfestigung direkt aus Fasern hergestellt werden.

Vogelauge keyboard_arrow_down

Kammgarngewebe mit typischer Punktmusterung.

Voile keyboard_arrow_down

Franz. = Schleier. Transparenter feiner Stoff, der hauptsächlich für Dessous und Vorhänge verwendet wird.

Volant keyboard_arrow_down

Rund geschnittene Stoffstreifen unterschiedlicher Breite werden ohne Einkräuselung an Ärmeln, Saumkanten, Ausschnitten etc. angesetzt. Durch die Schnittform fällt der Volant glockig. Steht für einen femininen, romantischen Stil.

Vorgeformtes Schild keyboard_arrow_down

Das Schild bei Basecaps ist bereits vorgeformt, so dass es die gewünschte Wölbung aufzeigt.

Vorverlegte Schulternaht keyboard_arrow_down

Schulternaht, die normalerweise genau auf der Schulter liegt, wird leicht nach vorne gelegt, um ein angenehmeres Tragegefühl zu erzeugen.

Wachsimprägnierung keyboard_arrow_down

Unter Wachsimprägnierung versteht man das Beschichten von Textiloberflächen mit Parafinwachsen. Durch die glatte Oberfläche werden die beschichteten Textilien schmutz- und wasserabweisend.

Waffelpikee keyboard_arrow_down

Waffelpiqué ist ein Baumwollgewebe aus einem 4-Fadensystem mit einer waffelartigen Reliefmusterung. Siehe auch Piqué. Feine Muster für Blusen, starke Muster für Handtücher.

Walk keyboard_arrow_down

Walk entsteht durch gezieltes und kontrolliertes Verfilzen eines Gewebes aus Wolle oder Wollmischungen. Das Gewebe wird dadurch dichter, wärmender und strapazierfähiger.

Walk-Frottee keyboard_arrow_down

Walk-Frottee ist ein Gewebe mit Schlingen, die durch das Webverfahren bestehen. Es ist weich und hat eine hohe Saugfähigkeit.

Walken keyboard_arrow_down

Durch eine mechanische, thermische oder chemische Behandlung eines Wollstoffes schieben sich dessen Fasern dicht aneinander – er verfilzt. Durch die Dichte entsteht eine hohe Strapazierfähigkeit.

Waschen keyboard_arrow_down

Viele Woll- und Baumwollgarne werden nach dem Stricken noch gewaschen, um einen weicheren Griff und ein voluminöseres Gestrick zu erzielen.

Waschstreifen keyboard_arrow_down

Waschstreifen können selten beim Waschen entstehen und sind meist Verfärbungen des Materials.

Washed look keyboard_arrow_down

Spezielle Waschung, die einen Used-Look andeuten soll.

Wassersäule keyboard_arrow_down

Laut DIN-Norm gilt ein Gewebe mit einer Wassersäule von 1300 mm als wasserdicht.

Wattiert keyboard_arrow_down

Wattiert bedeutet, dass zwischen Oberstoff und Futter eine Einlage eingenäht wird, um Haltbarkeit und Form zu verbessern.

Webkante keyboard_arrow_down

Die Webkante ist die Kante, die beim Weben an den Rändern des Webstuhls entsteht. Webkanten fransen nicht aus.

Webpelz keyboard_arrow_down

Webpelze sind gewebte Pelzimitate.

Weste keyboard_arrow_down

Die Weste ist ein Kleidungsstück ohne Ärmel, ein- oder zweireihig geknöpft und endet kurz unterhalb der Taille.

Wickelbluse/-shirt/-kleid keyboard_arrow_down

Kleidung, die nicht mit Knöpfen verschlossen wird, sondern durch Überkreuzen und Zusammenbinden in der Taille.

Wiener Naht keyboard_arrow_down

Dem Armloch entspringende Naht an beiden Vorderseiten von Kostümjacken, Kleidern und Sakkos. Die rund gestaltete Linie verläuft bis zur Taille oder zum Saum. Erspart Brustabnäher und erzielt eine figurnahe Silhouette.

Wildleder keyboard_arrow_down

Wildleder ist eine Sorte von Leder, die aus der Haut nicht domestizierter Tiere, unter anderem aus Hirsch-, Elch-, Reh-, Känguru- oder Antilopenhaut, hergestellt wird. Wildleder ist gekennzeichnet durch seine stumpfe, samtartige Beschaffenheit, es ist wasserdurchlässig und nicht sehr fest. Es wird beispielsweise zur Herstellung von Schuhen, Jacken und Hosen benutzt.

Wildseide keyboard_arrow_down

Wildseide wird im Gegensatz zur Zuchtseide von wild lebenden Seidenraupen tropischer Regionen gewonnen.

Wimpelkragen keyboard_arrow_down

Umlegekragen, bei dem die Kragenecken in der Gestaltung an die Form von Wimpeln angelehnt sind.

Winddicht keyboard_arrow_down

Kleidung, die nicht winddurchlässig ist. Beispielsweise durch spezielle Beschichtungen.

Windschutzleiste keyboard_arrow_down

Die Windschutzleiste ist ein zusätzlicher Stoffstreifen, der über den Reißverschluss gelegt oder geknöpft wird, um Luftzug zu vermeiden.

Winter-Cotton keyboard_arrow_down

Winterliche Baumwollstoffe, oftmals mit geschmirgelter oder gerauter Oberfläche.

Wolle keyboard_arrow_down

Tierische Naturfaser, erreicht durch die Schur von Schafen, Auskämmen oder Enthaaren tierischer Felle (von Schafen, Ziegen, Kamelen, Kaninchen, Hasen). Am häufigsten verbreitet ist in der Textilindustrie die Anwendung von Schafwolle, in geringeren Mengen das Kamelhaar und die Ziegenhaare.

Worker keyboard_arrow_down

Hose aus derben Baumwollstoffen im Stil von Arbeitshosen mit vielen Taschen (siehe auch Cargohose).

Workwear keyboard_arrow_down

Besonders ausgerüstete Textilien, speziell für die Arbeit, besonders reißfest, schwer entflammbar und kochfest.

X-Linie keyboard_arrow_down

Zum Saum hin schwingt das Kleidungsstück weit aus, jedoch ist die Taille betont. Die Schulterlinie verläuft in ihrer natürlichen Proportion oder wird verbreitert.

Y-Linie keyboard_arrow_down

In der Herrenmode breite Schultern, an Hüfte anliegend, schmale Hosen. In der Damenmode breite, gerundete Schultern, schmale Röcke und Hosen.

Yachting-Stil keyboard_arrow_down

Der Marine-Look wird in dieser Stilrichtung auf eine andere Weise interpretiert. Stilelemente der 20er und 30er Jahre fließen dabei mit ein.

YKK Frontreißverschluss keyboard_arrow_down

Der Marine-Look wird in dieser Stilrichtung auf eine andere Weise interpretiert. Stilelemente der 20er und 30er Jahre fließen dabei mit ein.

Yuccafaser keyboard_arrow_down

Ersatz für Jutefasern. Blattfaser des Liliengewächses yucca filamentosa.

Z-Gratköper keyboard_arrow_down

Art der Webung, wodurch ein Z-ähnliches Muster entsteht.

Zellulose keyboard_arrow_down

Pflanzenfasern bestehen hauptsächlich aus Zellulose. Beispiele sind Baumwolle und Flachs.

Zeltlinie keyboard_arrow_down

Silhouette, welche von der Schulter an zum Saum hin ausgestellt verläuft. Variiert in Länge und Weite.

Zibeline keyboard_arrow_down

Frz. zibeline = Zobel; wollartiges, weiches, luftiges Gewebe mit einer hohen, glänzenden Flordecke und Beimischung weißer Mohairfasern oder einer anderen glänzenden Faserart. Oberfläche des Gewebes ähnelt dem Zobelpelz.

Zickzackköper keyboard_arrow_down

Gewebe mit schräg oder längs verlaufenden Zickzacklinien. Verwendung findet dieses Gewebe bei Kostümen, Röcken und Mänteln.

Ziegennappa keyboard_arrow_down

Besonders festes und formstabiles, qualitativ sehr hochwertiges Ziegenleder. Starke Narbenzeichnung, da es sich um die Außenseite des Fells handelt.

Ziegenvelours keyboard_arrow_down

Stabiles Leder mit sehr weicher Veloursseite.

Ziernaht keyboard_arrow_down

Diese Nähte sind nicht unbedingt zum Zusammenhalten der Stoffe gedacht, eher zur Zierde. Sie sind z.B. stärker, farblich abgesetzt oder mit Mustern versehen.

Zigarettenhose keyboard_arrow_down

Hose gekennzeichnet durch eine schmale Hüfte, schlanke Oberschenkel und geraden Beinverlauf.

Zip-off Hose keyboard_arrow_down

Sportliche Hose mit Reißverschlüssen an den Hosenbeinen, um aus einer langen Hose eine Kurze zu machen.

Zipfelrock keyboard_arrow_down

Der Zipfelrock hat anstatt eines geraden Saumes, drei oder mehrere Zipfel.

Zipper keyboard_arrow_down

Anderer Ausdruck für einen Reißverschluss.

Zobel keyboard_arrow_down

Pelztier aus Sibirien, aus dem Bekleidungspelze gefertigt werden.

Zopfoptik keyboard_arrow_down

Musterung bei Strick mit sich überkreuzenden Maschenstäbchen. Sie entstehen, indem ausgewählte Maschen auf den Strickmaschinen auf eine andere Nadel umgehängt werden. Häufig bei groben Strickpullovern verwendet.

Zweireiher keyboard_arrow_down

Im Gegensatz zu dem Einreiher (eine Knopfleiste) liegen hier mehrere Knopfpaare untereinander an. Der Mantel, Sakko, Jacke wird daher weiter übereinander geschlagen.

Zweiwegtasche keyboard_arrow_down

Tasche, welche an zwei Stellen Eingriffe besitzt. Zu jedem Eingriff ist ein separater Taschenbeutel zugehörig. Verwendung bei sportiver Outdoor-Kleidung sowie Westen.

Zwiebel-Look keyboard_arrow_down

Mehrere Kleidungsschichten übereinander gezogen. Auch Schichten- oder Lagenlook genannt.

Zwirn keyboard_arrow_down

Zwirn ist ein Gespinst, das sich aus mehreren einzeln gedrehten Fäden oder Garnen zusammensetzt. Es ist daher besonders stabil.

Zwirn-Frottier keyboard_arrow_down

Wird aus überwiegend gezwirnten Garnen hergestellt. Aufgrund der härteren Polschlingen wird (im Gegensatz zu Walkfrottier) eine stärkere Frottierwirkung erzielt. Besondere Kennzeichen sind ein fester Griff und gute Haltbarkeit.

Zylinderkragen keyboard_arrow_down

Kragen, der vorne tiefer eingesetzt ist als hinten und wie eine zylinderförmige Röhre vom Hals aufsteigt.

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